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Demonstration
Polizei stoppt Aufmarsch mit kurdischen Teilnehmern

Nach massiven Verstößen haben Polizisten in der Stuttgarter Innenstadt einen nicht angemeldeten Aufmarsch aufgelöst. Angaben von Dienstag zufolge waren unter den rund 60 Teilnehmern am Vorabend auch wegen Gewaltdelikten bekannte junge Kurden und Menschen aus linksextremistischen Kreisen. Die teils vermummten Teilnehmer sollen Pyrotechnik gezündet, Böller in Richtung von Polizeifahrzeugen geworfen und verbotene kurdische Parolen skandiert haben. Ein Teilnehmer griff einen Einsatzbeamten an, der sich dadurch leicht verletzte. Die Polizei fand unter anderem teils verbotene Messer, Vermummungsutensilien und einen Teleskopschlagstock.

Stuttgart. Der Aufmarsch fand mutmaßlich als Reaktion auf Angriffe des türkischen Militärs gegen kurdische Stellungen im Nordirak und in Nordsyrien statt.

Bereits in der Nacht zum Sonntag hatte die Polizei einen nicht angemeldeten Aufzug im Stuttgarter Zentrum gestoppt, bei dem die Teilnehmer verbotene Parolen riefen und verbotene Fahnen trugen.

Pressemitteilung

© dpa-infocom, dpa:221122-99-621697/2