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Fußball-Bundesliga
Ramaj vor BVB-Spiel: Zukunftsfrage rückt in den Hintergrund

VfL Wolfsburg - 1. FC Heidenheim
Diant Ramaj und seine Vorderleute treffen auswärts auf Borussia Dortmund. (Archivbild) Foto: Swen Pförtner
1. FC Heidenheim - RB Leipzig
Frank Schmidt und der 1. FC Heidenheim kämpfen gegen Bundesliga-Abstieg. (Archivbild) Foto: Harry Langer
In Dortmund steht Ramaj bis 2029 unter Vertrag. Um auf Spielzeit zu kommen, ist der Torwart an Heidenheim ausgeliehen. Mit dem Tabellenletzten steckt er im Abstiegskampf. Worauf sein Fokus liegt.

Heidenheim. Der von Borussia Dortmund an den 1. FC Heidenheim verliehene Diant Ramaj stellt die persönliche Zukunftsplanung vor dem direkten Duell beider Mannschaften hinten an. Sein Fokus liege auf dem Abstiegskampf des FCH in der Fußball-Bundesliga, erklärte der Torhüter. «Ich bin gerade hier in Heidenheim, es ist eine schwere Aufgabe und was im Sommer passiert, dafür ist es jetzt noch ein bisschen zu früh», sagte er in einem Sky-Interview. In Dortmund besitzt der 24-Jährige noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. 

Die Vorfreude, sich am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) bei den BVB-Verantwortlichen zeigen zu dürfen, ist indes riesig. «Ich freue mich in erster Linie auf das größte Stadion Deutschlands mit den meisten Zuschauern, mehr als 80.000. Das wird ein geiles Spiel, denke ich - und vor allem auch wegen der Verbindung, ich bin von Dortmund ausgeliehen, das ist auch noch einmal etwas Besonderes.»

Schon 42 Gegentore

Mit dem Tabellenletzten Heidenheim kassierte Ramaj bislang 42 Gegentore. Nur Eintracht Frankfurt war bislang ebenso häufig verwundbar. «Ein Torhüter steht stets im Mittelpunkt und für ihn war es zuletzt sicherlich auch nicht einfach», sagte FCH-Coach Frank Schmidt. «Aber er ist positiv, arbeitet wie ein Besessener und er ist einer, der agiert und nicht reagiert. Das brauchen wir in unserer Situation.» 

Schmidt hob hervor, dass es darum gehe, die Anzahl der Chancen des Gegners zu reduzieren. «Wir müssen schauen, dass er pro Spiel vielleicht nur zwei, drei kritische Situationen zu bewältigen hat.»

Anders als der FCH waren die Dortmunder unter der Woche in der Champions League gefordert. Schmidt geht von einem völlig anderen Spiel aus, «weil wir nicht Inter Mailand sind. Inter hat diese Ballsicherheit und mehr Qualität», sagte er über den 2:0-Erfolg des italienischen Tabellenführers.

Fehlen wird den Heidenheimern der erkrankte Nick Rothweiler. Auch Adam Kölle, Budu Siwsiwadse sowie die beiden Winter-Neuzugänge Christian Conteh und Leonidas Stergiou stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

© dpa-infocom, dpa:260130-930-618694/1