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«One-Love»-Armbinde
Spieler Günter findet FIFA-Entscheidung «befremdlich»

One-Love-Kapitänsbinde
Die spezielle Kapitänsbinde als Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt liegt auf einem Tisch. Foto: Sebastian Gollnow
Nationalspieler Christian Günter kritisiert den Fußball-Weltverband FIFA wegen der Entscheidung zur «One-Love»-Armbinde. «Ich finde das extrem schade, denn die Binde symbolisiert genau das, wofür wir stehen: Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung», sagte der Kapitän des Bundesligisten SC Freiburg und Linksverteidiger der Nationalmannschaft den «Stuttgarter Nachrichten» und der «Stuttgarter Zeitung» (Mittwoch). «Ich finde es befremdlich, dass die FIFA das als verbotene politische Botschaft wertet.»

Doha. Dennoch wollen sich die Profis nicht davon abbringen lassen, Missstände weiter anzusprechen. «Wir können Zeichen setzen und auf Missstände hinweisen, obwohl unser Kapitän die One-Love-Binde hier in Katar nicht tragen darf», sagte Günter, der an diesem Mittwoch (14.00 Uhr/ARD) mit der DFB-Elf gegen Japan in das Turnier startet.

Für den 29-Jährigen ist es die erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Bei der vergangenen Europameisterschaft gehörte er ebenfalls zum Aufgebot. Bei Bundestrainer Hansi Flick und seinem Vereinstrainer Christian Streich erkennt Günter einige Parallelen. «Sie ähneln sich sehr in ihrem menschlichen Umgang mit den Spielern, Hansi redet wie Christian extrem viel mit uns, er strahlt immer etwas Positives aus, das finde ich gut.»

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© dpa-infocom, dpa:221123-99-625920/2

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