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Verdi kündigt Warnstreiks bei der Postbank im Südwesten an

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Gewerkschaft Verdi erhöht den Druck in der Tarifrunde für die Beschäftigten bei der Postbank. In Baden-Württemberg ruft sie am Freitag und Samstag in Karlsruhe, Stuttgart und in Tübingen zu Warnstreiks auf. Im Südwesten arbeiten rund 1500 Beschäftigte bei dem Unternehmen, die unter die Postbanktarifverträge fallen. Davon haben nach Gewerkschaftsangaben knapp 40 Prozent Beamtenstatus.

Postbank-Filiale
Ein Schild mit dem Logo der Postbank ist an der Fassade einer Bankfiliale angebracht. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv
Stuttgart.

Die Tarifgespräche werden bundesweit zentral geführt. Die erste Runde war ergebnislos vertagt worden. Verdi-Gewerkschaftsfunktionärin Petra Sadowski sagte am Donnerstag in Stuttgart: «Mit dem Kurs der Arbeitgeber droht ein deutlicher Reallohnverlust für die Beschäftigten.» Die hohe Inflation dulde keine Verzögerungen. Die Gewerkschaft will für etwa 15.000 Postbank-Beschäftigte - 8000 im Filialvertrieb und 7000 in den Infrastrukturbereichen, die zum Beispiel den Zahlungsverkehr abwickeln - sechs Prozent mehr Lohn sowie eine Corona-Prämie durchsetzen.

© dpa-infocom, dpa:220113-99-698630/3

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