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Corona-Pandemie
Verkehrsverbund wirbt für freiwilliges Maskentragen

FFP2-Maske
Ein Passant trägt eine FFP2-Maske in der Hand. Foto: Boris Roessler
Der Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) hat sich für ein Ende der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ausgesprochen. «Die Akzeptanz der Maskenpflicht für die Fahrgäste hat nach über zwei Pandemie-Jahren etwas abgenommen. Gerade auch, weil die Maskenpflicht im sonstigen öffentlichen Leben gefallen ist, wird es zunehmend schwerer, sie durchzusetzen», sagte VVS-Sprecherin Ulrike Weißinger der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten». Das Sozialministerium Baden-Württemberg plant nach eigenen Angaben nicht, die Maskenpflicht aufzuheben.

Stuttgart. Schleswig-Holstein hatte angekündigt, die Maskenpflicht in Bus und Bahn möglicherweise nicht über das Jahresende hinaus zu verlängern. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will am vorgeschriebenen Tragen von Schutzmasken in Bussen und Bahnen festhalten.

Laut Weißinger nimmt Deutschland in Bezug auf die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr «derzeit eine Sonderstellung ein». In den meisten Ländern sei sie schon vor Monaten gekippt worden. «Nachdem in Innenräumen, beispielsweise Kino, Theater, Kneipen, Messen, Konferenzen, Supermärkten, auf dem Wasen, im Flugzeug, im Bus-Gelegenheitsverkehr und im Nahverkehr im angrenzenden Ausland wie der Schweiz und Frankreich die Maskenpflicht entfallen ist, spricht sich die ÖPNV-Branche für Freiwilligkeit aus», zitieren die Zeitungen die Sprecherin. Der Verkehrsverbund Stuttgart ist der größte Verbund in Baden-Württemberg.

© dpa-infocom, dpa:221115-99-528307/3