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Buttenolympiade

Ein feucht-fröhliches Wettrennen

Der Lokalmatador Michael Rieker gewinnt bei der Buttenolympiade auf dem Beilsteiner Weinfest einmal mehr souverän. Sein „Erfolgsgeheimnis“ ist typisch für einen Weinort.

Ausdauer und Konzentration: Bei der Beilsteiner Buttenolympiade macht die ganze Stadt mit. Foto: Christiana Kunz
Ausdauer und Konzentration: Bei der Beilsteiner Buttenolympiade macht die ganze Stadt mit. Foto: Christiana Kunz
Ausdauer und Konzentration: Bei der Beilsteiner Buttenolympiade macht die ganze Stadt mit. Foto: Christiana Kunz
Ausdauer und Konzentration: Bei der Beilsteiner Buttenolympiade macht die ganze Stadt mit. Foto: Christiana Kunz
Ausdauer und Konzentration: Bei der Beilsteiner Buttenolympiade macht die ganze Stadt mit. Foto: Christiana Kunz
Ausdauer und Konzentration: Bei der Beilsteiner Buttenolympiade macht die ganze Stadt mit. Foto: Christiana Kunz
Ausdauer und Konzentration: Bei der Beilsteiner Buttenolympiade macht die ganze Stadt mit. Foto: Christiana Kunz
Ausdauer und Konzentration: Bei der Beilsteiner Buttenolympiade macht die ganze Stadt mit. Foto: Christiana Kunz

Beilstein. Ab wie die Feuerwehr gehen die Teilnehmer der Buttenolympiade auf dem Beilsteiner Weinfest - und das nicht allein im übertragenen Sinne. Denn die örtliche Feuerwehr hilft nicht nur tatkräftig beim Wiederbefüllen der Budden für die nächsten Läufe. Einige Kameraden sprinten mit den mit Wasser statt Trauben beladenen Kübeln auf dem Rücken mit – in Einsatzmontur – und holen vor allem durch geringen Wasserverlust unterwegs Punkte.

Doch den beiden Favoriten Michael Rieker und Michi Henninger schafft niemand den Rang abzulaufen. Wie schon in den Vorjahren setzen sie sich in dem 17-köpfigen Starterfeld mit 68,9 und 78,6 Punkten souverän durch. Auf Platz drei folgt Christian Kümmerlen mit 81,9 Punkten.

Für Rieker ist es der achte Sieg. Seit 2011 läuft er mit und hat nur einmal seinem alten Schulfreund Henninger den Vortritt auf dem Treppchen lassen müssen. Was ist sein Erfolgsgeheimnis? „Man muss am Vorabend so viel Wein wie möglich trinken, und wenn man dann den ersten Schwabber Wasser in den Nacken bekommt, ist man fit“, scherzt der Beilsteiner, der sich aber auch mit joggen und Fitnessstudio in Form hält und aktiver Handballer war. Zudem sei ein geringer Wasserverlust oft siegentscheidend, ergänzt Henninger

Eine andere Vorbereitungsvariante hat Ute Dischinger aus Brackenheim gewählt. Als Neuling machte sie am Vortag gemeinsam mit ihrer schon durch mehrere Starts bei der Buttenolympiade erfahrenen Schwester Rita Schmoll einen Testlauf. Dabei ist das Buttentragen an sich für sie als Spross einer Weinbaufamilie nicht neu. Ihre Brüder Hans und Thomas Schmoll vertrauten derweil trainingstechnisch allein auf ihre Berufserfahrung und die tüchtigen Anfeuerungsrufe ihres großen familiären Fanclubs. Den Sieg bei den Damen trägt später bei fünf Starterinnen Corinna Reiner mit 62,4 Punkten davon. Ihr dicht auf den Fersen liegt Hannah Kümmerlen mit 62,8, gefolgt von Ulrike Kümmerlen mit 66 Punkten.

International ist das Starterfeld bei den Senioren besetzt. Unter den vier Herren ist mit Philipp Piccard, der im Deutschlandtrikot ins Rennen geht, auch ein Teilnehmer aus Beilsteins Partnerstadt Pontault-Combault. Die Treppchenplätze muss er indes der im Buttenlauf geübten lokalen Konkurrenz überlassen: Reiner Friedemann nimmt bei den Senioren den Wanderpokal mit nach Hause mit 66 Punkten. Die Rängen zwei und drei sichern sich Florian Jauer und Oliver Wund mit 74,5 beziehungsweise 82,8 Punkten.

Gemütlich klingt das Beilsteiner Weinfest am heutigen Montag aus mit einer Stammtischrunde und einem Kinder- und Seniorennachmittag.

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