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GKN: Leckage an Schweißnaht

Im Kernkraftwerk Neckarwestheim, Block II, ist nach Angaben des Umweltministeriums in Stuttgart eine „geringe Leckage an einer Schweißnaht zwischen zwei Rohrleitungen aufgetreten, die zum System zur Aufbereitung kontaminierter Abwässer aus dem Kontrollbereich dienen.“

Neckarwestheim. Die EnBW als Kraftwerksbetreiber stuft den Vorfall in die Meldekategorie N (Normalmeldung) ein, er habe keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung (INES 0). Eine Reparatur sei geplant, so das Ministerium.

In der Mitteilung aus Stuttgart heißt es weiter: „Abwässer, die im Kontrollbereich der Anlage anfallen, werden als radioaktive Abwässer in Behältern gesammelt und gereinigt. Das System zur Behandlung radioaktiver Abwässer befindet sich im Kontrollbereich der Anlage. Es hat keine unmittelbare Auswirkung auf den Betrieb oder auf die Störfallbeherrschung. Es gehört daher nicht zum Sicherheitssystem. Die sicherheitstechnische Funktion der Rohrleitungen besteht in der Aktivitätsrückhaltung. Da der Aktivitätsaustritt aus der Leitung nur gering war und die Rohrleitung ansonsten keine sicherheitstechnische Funktion besitzt, hat das Ereignis eine geringe sicherheitstechnische Bedeutung. Es ergaben sich keine Auswirkungen auf Menschen oder Umwelt.“ (red)