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Tradition wird großgeschrieben

Rund 500 Teilnehmer gestalten ein buntes Bild und begeistern die Zuschauer aus der ganzen Region

Mehr als 60 Gruppen mit 500 Teilnehmern beim Festzug: Fröhliches Treiben in der Altstadt.Fotos: Alfred Drossel
Mehr als 60 Gruppen mit 500 Teilnehmern beim Festzug: Fröhliches Treiben in der Altstadt. Foto: Alfred Drossel
Prächtiges Gespann vor dem Turm der grauen Pferde.
Prächtiges Gespann vor dem Turm der grauen Pferde.
Fahnenschwinger des Tammer Musikvereins.
Fahnenschwinger des Tammer Musikvereins.
Lady aus den USA.
Lady aus den USA.
Alter Holzsäger aus Freiberg.
Alter Holzsäger aus Freiberg.
Schnecke aus Untermberg.
Schnecke aus Untermberg.
Kalebstraube aus Besigheim.
Kalebstraube aus Besigheim.

bietigheim-bissingen. Sonnenschein und die Stadt voll fröhlicher Menschen: Zum Höhepunkt des Bietigheimer Pferdemarktes sind gestern rund 20 000 Besucher gekommen, um die rund 60 Gruppen mit mehr als 500 Teilnehmern im Festzug durch die Stadt ziehen zu sehen.

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Bietigheimer Pferdemarkt

Um die 70 Pferde waren dabei. Sieben Musikgruppen, Weingärtner aus der Nachbarschaft, Vereine und Nachbargemeinden sowie private Teilnehmer, die sich mit landwirtschaftlichen oder historischen Themen beschäftigen, hatten sich an dem bunten Spektakel mit Kutschen und Festwagen beteiligt.

Die Landesregierung hatte keinen Vertreter geschickt. Dafür durften der Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger (CDU) sowie die beiden Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen (Grüne) und Fabian Gramling (CDU) in der ersten Kutsche neben Oberbürgermeister Jürgen Kessing Platz nehmen.

Im Festzug sind weniger Pferde als in den Vorjahren mitgelaufen. Der Reiterverein Bietigheim-Bissingen hatte seine Jugend mit Ponys geschickt. Von der Polizeireiterstaffel hatten lediglich zwei Beamte den Festzug nach den neuen Feuerwehrmotorrädern angeführt. Man sah Traditionelles, aber auch Neues. Die Stimmung unter den Zuschauern war gut. Die meisten geizten nicht mit Beifall und erwiderten das fröhliche Winken der Festzugsteilnehmer. Proben der Weingärtner wurden gerne angenommen.

Dem ersten Modellwagen des Gastgebers mit dem Enzviadukt folgte der Themenwagen des Jupiterweinkellers Hausen, der die Römer und den Wein in den Mittelpunkt rückte. Als Römer waren auch die Kinder des Robinsonspielplatzes verkleidet. Die Wasserträgerinnen der Landfrauen Markgröningen erinnerten an den Schäferlauf. Bewundernde Blicke gab es für einen Mini-Sechserzug des Ponyhofs Müller.

Der Obst- und Gartenbauverein Bietigheim präsentierte anlässlich seines 90-jährigen Bestehens auf seinem Festwagen die Vielfalt der Vereinsaktivitäten. Die Untermberger „Sympathie“ feiert 25-jähriges Bestehen und fuhr eine Riesenschnecke spazieren. Gerhard Schillinger hatte „Württemberger Weinhoheiten“ an Bord und die Wengerter von Enz, Neckar, Stromberg und Zabergäu führten Kalebstrauben mit, um auf die bevorstehende Lese aufmerksam zu machen.

Fahnenschwinger und Fanfarenbläser des deutschen Meisters Tamm wirbelten durch die Straßen. Beifall bekamen die Handballerinnen und die Steelers mit ihren Festzugbeiträgen. Mächtig ins Zeug gelegt hatte sich auch die Feuerwehr mit ihren historischen Fahrzeugen. Für das Engagement der Akteure gab es am Ende des Festzuges Preise.

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