Ludwigsburg | 21. April 2015

Dritte Runde für Neckar Open

Flößerei, Flussgeschichten und Weinbau sind diesmal Thema der Vorträge

Das Blechbläserensemble sorgt für ein besonderes Hörerlebnis. Foto: privat
Das Blechbläserensemble sorgt für ein besonderes Hörerlebnis. Foto: privat

Noch einmal wird das Naturinfozentrum Casa Mellifera zur Bühne für die Neckar Open: Bei der letzten Veranstaltung der Trilogie am Donnerstag, 23. April, um 19 Uhr wartet wieder ein abwechslungsreiches Programm mit Beiträgen rund um den Neckar auf das Publikum.

Heike Ruck hält einen Vortrag über Naturschutz und den Weinbau in Steillagen. Der Weinberg, sagt sie, ist Heimat für die Familie, aber auch Heimat für Tiere wie die Eidechsen, die die selten gewordenen Lebensräume in den Weinbergmauern brauchen. In diesen Lagen wachsen auch besondere Kräuter.

Wolfgang Zwinz widmet sich der Flößerei auf dem Neckar und der Frage, wie der Fluss zur Bundeswasserstraße wurde. Warum heißt der Neckar eigentlich Neckar? Wann fuhren die ersten Flöße, wann die ersten Schiffe auf dem Neckar? Wolfgang Zwinz, der als Neckarguide Führungen um den Max-Eyth-See anbietet, wird diese und andere Fragen beantworten.

Der Ludwigsburger Jochen Faber thematisiert mit seinem Figuren-Theater den „Neckarbürger“. Im Stück geht es um allerlei Geschichten vom wilden Fluss, von Otto Konz und den Schleusen, auch die Ökologie und die Zugwiesen kommen nicht zu kurz. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten in kleiner Runde gerne Rede und Antwort.

Für ein musikalisches Erlebnis sorgt diesmal das Blechbläserensemble „eH Brass“ unter der Leitung von Professor Hubertus von Stackelberg. Vor 22 Jahren entstand das Blechbläserensemble der Evangelischen Hochschule mit dem Ziel, Blechbläserarbeit auf hohem Niveau für den gottesdienstlichen und konzertanten Gebrauch zu etablieren. Die Programme reichen von Choralbearbeitungen und modernen Vertonungen bis hin zu Jazz- und Filmmusik.

Die Zugwiesen-Guides vom Verein Neckarguides sorgen in der Pause für das leibliche Wohl der Gäste.

Eine Jury der Stadtverwaltung wählte die Beiträge aus 35 Einsendungen aus: Alle, die gerne ihre Erfahrungen, ihre Beobachtungen oder ihre Liebe zum Fluss mit einem breiten Publikum teilen möchten, waren aufgerufen, sich für die Neckar Open zu bewerben. Sechs Beiträge wurden bereits bei den ersten und zweiten Neckar Open präsentiert.

Der Eintritt ist frei; um Spenden für die Musiker und die Zugwiesen-Guides wird gebeten. (red/hpj)

Info: Das Naturinfozentrum befindet sich in der Grünanlage am Hungerberg. ÖPNV-Haltestellen sind „Neckarbrücke“ (Linien 429, 430, 421 und 443) oder „Heilbad“ (Linie 427). Der Zugang erfolgt über die Marbacher Straße. Parken ist in der Uferstraße möglich.

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