Ludwigsburg | 23. August 2017

Ein Duell der Feuerwerker

Mehr als 3000 Besucher jubeln über effektvoll abgestimmte Lichterspiele zum Rhythmus der Musik

Lichterschau am Himmel: die Pyro Games im Erlebnispark.Foto: Alfred Drossel
Lichterschau am Himmel: die Pyro Games im Erlebnispark.Foto: Alfred Drossel

Am Samstag sind drei der deutschlandweit besten Feuerwerksprofis im Erlebnispark Tripsdrill zum Feuerwerk-Duell „Pyro Games“ gegeneinander angetreten. Jedes der Teams feuerte rund vier Tonnen Schwarzpulver ab, um seine harmonischen, effektvoll abgestimmten Feuerwerke zum Rhythmus der Musik in den Himmel zu schießen. Rund 3000 Zuschauer aus der ganzen Region waren begeistert und kürten per Telefonvoting den Sieger.

 

Dabei kam es weniger auf den ersten Platz an, denn was die Pyrotechniker auf den Takt der Klänge in den Sternenhimmel zauberten, war von der ersten Rakete an faszinierend. Die Veranstaltung erfreute erneut unterhalb des Michaelsbergs die Zuschauermassen. Viele hielten sich nicht im Park auf, sondern bevölkerten die Weinberge rings um Tripsdrill.

 

Die Pyrotechniker kämpften mit ihren speziell für diesen Abend kreierten Pyro-Musicals um den Pokal des Feuerwerk-Champions. Feuerbilder, Vulkane sowie Fontänen erhellten den Abendhimmel und verwandelten das Veranstaltungsgelände in ein gigantisches Farben- und Lichtermeer.

 

Mit den „Evil Flames“ beispielsweise erhielt das Feuer Einzug bei den „Pyro Games“. Professionelle Feuerkunst gepaart mit Entertainment boten die Pyrotechniker – eine maßgeschneiderte Feuershow. Das sechsköpfige Ensemble tüftelt ständig an seinen musiksynchronen Choreographien, um bei jedem Event die Besucher in eine feurige Welt zu entführen.

 

Zu dem Lichterzauber kam eine Lasershow. Laser-Feuerkünstler Jürgen Matkowitz inszenierte eine atemberaubende und musiksynchrone Licht- und Lasershow. Die Magie von Laserlicht, Feuerzauber und Musik verschmolz harmonisch zu einem wirkungsvollen Kunstwerk, das vom Publikum mit Beifall bedacht wurde.

 

Ein Rahmenprogramm verkürzte mit einer Liveband das Warten auf die ersten Raketen. Die actionreiche Performance der Jungs von „Freaks on Fire“ umfasste ein breites Spektrum an effektvoller und dynamischer Flammenkunst. Die Leipziger haben vor allem durch ihren einzigartigen Funkeneffekt, mit bis zu 15 Meter hohen Feuertürmen, überzeugt.

 

Auf der großen Wiese vor der Burg Raue Klinge machten es sich Hunderte Besucher in Schlafsäcken und auf aufblasbaren Sofas bequem. Eine Gastronomie-Meile bot Spezialitäten. Wegen die Sperrung der Straße zwischen Freudental und Cleebronn musste der Verkehr neu geregelt werden.

Alfred drossel
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