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Antisemitismus wird sichtbarer

Antisemitismus heute: die Selbstinszenierung eines Demonstranten bei einer „Querdenker“-Demo als von den Nazis verfolgter Jude und die Schmähung der Bundeskanzlerin als Jüdin und Dienerin einer angeblichen jüdischen Weltverschwörung. Fotos: Boris Roe
Antisemitismus heute: die Selbstinszenierung eines Demonstranten bei einer „Querdenker“-Demo als von den Nazis verfolgter Jude und die Schmähung der Bundeskanzlerin als Jüdin und Dienerin einer angeblichen jüdischen Weltverschwörung. Fotos: Boris Roe
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Der im November 2019 eingerichteten Meldestelle Antisemitismus wurden vergangenes Jahr 188 antisemitische Vorfälle mitgeteilt. Vergleichszahlen fehlen noch, deutlich ist aber: Die Meldestelle macht ein zuvor oft verborgenes und beschwiegenes, aber verbreitetes Problem sichtbarer.