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Bürgermeisterwahl in Marbach: Bislang sechs Kandidaten

Bewerbungsfrist läuft am Dienstag ab – Gewählt wird am 24. Januar

Noch bis Dienstagabend um 18 Uhr können Kandidaten für das Amt des Marbacher Bürgermeisters ihre Bewerbung im Rathaus abgeben, dann endet die Frist. Der Gemeindewahlausschuss wird im Anschluss zusammenkommen und über die Zulassung der Bewerber entscheiden.

Sechs Männer haben Stand Montag ihren Hut in den Ring geworfen: Allen voran Amtsinhaber Jan Trost, der vor acht Jahren zum Nachfolger von Herbert Pötzsch gewählt wurde und eine zweite Amtszeit als Rathauschef anstrebt. Der 45-Jährige hat gleich mit Beginn der Bewerbungsfrist seine Unterlagen abgegeben und steht inzwischen genauso mitten im Wahlkampf wie der 31-jährige Timo Jung, der als erster Herausforderer auf den Plan trat. Der Diplom-Verwaltungswirt arbeitet derzeit beim Städtetag Baden-Württemberg und ist dort Leiter der Stabsstelle Zentrale Dienste. Ihn unterstützen die Gemeinderatsfraktionen von CDU und Grünen.

Ein weiterer Kandidat ist der 51-jährige Edwin Kubotat aus Benningen. Der Dozent hat Philosophie und Soziologie studiert, sich im Marbacher Kulturverein „Südlich vom Ochsen“ engagiert. In seinem Flyer nennt der dreifache Familienvater als Themen unter anderem den Erhalt des Kinos in der Güntterstraße, die Öffnung der Stadt zum Neckar und eine stärkere Berücksichtigung von Jugendlichen in der Kommunalpolitik.

Aus Rielingshausen stammt der 37-jährige Tobias Möhle. Derzeit ist er Betriebsrat bei Bosch. Er will im Fall seiner Wahl „die pädagogischen Einrichtungen ausbauen, das Stadtzentrum beleben, Unternehmen neue Perspektiven bieten, Bürgern Raum zum Wohnen und Lebensqualität geben sowie die städtische Infrastruktur nachhaltig entwickeln“. Möhle ist gelernter Industriemechaniker und ledig.

Gestern hat der 42-jährige Andreas Freund seine Bewerbung abgegeben. Er wohnt mit seiner Familie in Affalterbach, betreibt aber in Marbach einen E-Bike-Laden und zwei Ferienwohnungen; beide Kinder gehen in der Schillerstadt zur Schule. Wie Möhle ist Andreas Freund Betriebsrat, aber nicht bei Bosch, sondern bei Mercedes im Werk Sindelfingen. Für Menschen zu arbeiten und etwas Gutes für sie zu tun nennt er als Motivation für seine Bewerbung.

Der 25-jährige Dennis Rickert ist Mitglied der 2004 von Redakteuren des Satire-Magazins Titanic gegründeten „Die Partei“. Er studiert Erwachsenenbildung und hat zuvor eine Ausbildung zum Polizisten gemacht. (fri)