Faszinierend sind die Smart-Home-Geräte im eigenen Zuhause: wenn man per Handy alles Mögliche regulieren oder regeln kann und es keines weiteren Schrittes bedarf: Nach dem Gabler Wirtschaftslexikon bedeutet Smart Home ein „informations- und sensortechnisch aufgerüstetes, in sich selbst und nach außen vernetztes Zuhause.“
Welche Änderungen gibt es 2026?
In Deutschland wird sich Smart Home noch mehr in Richtung Energie- und Datenmanagement bewegen. Energie und Nachhaltigkeit werden eine immer wichtigere Rolle spielen: Eine vernetzte Heizung, Kühlung, Beleuchtung und Lastmanagement mit PV sollen rund 30 Prozent weniger Energiekosten betragen. Die Systeme sollen intelligenter werden und mehr lernen.
KI bedeutende Rolle im Smart Home
Die KI agiert dabei stärker im Hintergrund. Die Systeme lernen Routinen und optimieren ihre Prozesse automatisch. Die Künstliche Intelligenz wird dabei die Modelle des maschinellen Lernens stets verfeinern. Dank einheitlicher Hausautomatisierungssysteme wird es immer einfacher, Sonnenkollektoren und Batteriespeicher beispielsweise in das System zu integrieren. Wird ein intelligenter Stromzähler noch hinzugefügt, so kann die selbst erzeugte Energie genau dort genutzt werden, wo es erwünscht ist. Wer sich überlegt, in Smart Geräte zu investieren, sollte vor allem den Kosten-Nutzen-Faktor im Blick haben. Denn Geräte, die Energie sparen, die Sicherheit erhöhen oder den Alltag erleichtern können, gelten als besonders nützlich. Doch welche Anschaffungen sind das konkret? Im Bereich Energieeffizienz empfehlen sich smarte Thermostate. Diese Geräte passen sich der Heizleistung automatisch an. Es wird nicht unnötig geheizt, wenn niemand zuhause ist. Die Temperatur lässt sich bequem von unterwegs einstellen. Bis zu 30 Prozent an Heizkosten können laut Studien damit eingespart werden. Mit intelligenten Steckdosen lässt sich ebenfalls der Stromverbrauch senken. So vermeidet man einen unnötigen Standby-Verbrauch von Fernsehern, Ladegeräten und anderen Geräten.
Thema Sicherheit wird intelligenter
Die Haussicherheit hat sich von einem einfachen Alarmanlagensystem zu Systemen weiterentwickelt, die ganze Synergien bilden: intelligente Kameras, intelligente Sensoren und Türschlösser, die miteinander kommunizieren.
Das sorgt für die absolute Sicherheit. Dank Echtzeitwarnungen kann der Zugang von überall aus kontrolliert werden. Der Einstieg in die intelligente Technik ist einfacher als gedacht. Informationen erhält man bei zuständigen Fachbetrieben vor Ort.
Das maschinelle Lernmodell wird inzwischen immer häufiger standardmäßig in intelligente Geräte und Systeme integriert. Der Vorteil darin: Die Leistung der Geräte kann genaue überwacht werden. Dank der KI und der regelmäßigen Systemaktualisierungen erhält der Nutzer Benachrichtigungen, wenn die Geräte nicht mehr funktionieren, noch bevor ein Defekt vorliegt.
Dadurch werden Fehlfunktionen von Sicherheitskameras oder Sensoren verhindert, aber auch von anderen Systemen wie der Heizung oder Beleuchtung und verhilft dazu, dass das Haus gut vor Einbrüchen oder Systemausfällen geschützt ist.
Benötigte Gegenstände
Für ein Smart Gerät benötigt man die entsprechende Infrastruktur: wichtig ist, dass bei mehreren Geräten derselbe Hersteller genutzt wird. Jedes Gerät bringt eine Hersteller-App mit sich, mit dem das jeweilige Gerät verbunden wird. Auch sollte man sich überlegen, ob man eher ein geschlossenes oder ein offenes System bevorzugt. Bei einem offenen System werden Geräte verschiedener Hersteller miteinander verknüpft, was auch zu Abstimmungsproblemen führen kann.
