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Norman Hauner mit guten Händen

Norman Hauner ist beim Eishockey-Zweitligisten Bietigheim Steelers ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. In dieser Rolle glänzte der Außenstürmer zuletzt beim so wichtigen Erfolg gegen die Lausitzer Füchse.

Guter Techniker: Steelers-Stürmer Norman Hauner ist auch in den beiden Duellen gegen Crimmitschau gefragt.Foto: Baumann
Guter Techniker: Steelers-Stürmer Norman Hauner ist auch in den beiden Duellen gegen Crimmitschau gefragt. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Zwei Tore steuerte der 28 Jahre alte Hauner am vergangenen Sonntag zum 4:2-Erfolg der Schwaben bei und sorgte damit für große Erleichterung bei Mitspielern und Fans. Denn bei einer Heimniederlage hätte man sich im Ellental wieder ernsthaft mit der Abstiegsrunde auseinandersetzen müssen.

Sechs Spiele vor Ende der Hauptrunde hat Bietigheim nun aber wieder sieben Punkte Vorsprung auf Rang 11 – auch dank Hauner. „Er hat so ein Talent, ist mit guten Händen ausgestattet. Das hat man heute gesehen“, lobte Trainer Marc St. Jean seine Nummer 10, die das wichtige 1:0 und das sehenswerte 3:1 erzielte.

Zweimal gegen Crimmitschau

Hauner, der in dieser Saison in 38 Spielen auf 16 Tore und 6 Assists kommt, trägt seit 2017 das Steelers-Trikot und war davor in der Deutschen Eishockey-Liga in Köln, München und Krefeld aktiv. „Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns“, merkte St. Jean an, der darauf setzt, dass Hauner seine Qualitäten auch im Doppelvergleich mit den Eispiraten aus Crimmitschau (heute um 20 Uhr auswärts, am Sonntag Heimspiel in der Ege Trans-Arena um 17 Uhr) einbringen wird.

Denn die Sachsen sind zwar immer noch Tabellenschlusslicht, aber dennoch derzeit eines der formstärksten Teams der Liga. Zuletzt zwang das Team des ehemaligen Steelers-Trainers Daniel Naud die beiden Spitzenteams aus Freiburg (3:2 nach Penaltyschießen trotz 0:2-Rückstands) und Heilbronn (4:2) in die Knie und darf sich sogar noch kleine Hoffnungen auf die Play-off-Qualifikation machen. Mit Torhüter Patrik Cerveny angelten sich die Eispiraten zudem noch einen Neuzugang vom DEL-Club aus Bremerhaven.

Die Steelers, bei denen Myles Fitzgerald und Guillaume Leclerc wieder im Kader stehen, könnten mit zwei Erfolgen am Wochenende vielleicht sogar auf Platz fünf oder sechs springen und damit wieder die direkte Qualifikation für das Play-off-Viertelfinale anpeilen.

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