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Schlossgeist Klopferle steht Pate

Spatenstich für das dritte Kinderhaus neben „Mobile“ und „Pfiffikus“ – Einrichtung mit musikalischem Schwerpunkt

Auftakt des Kindergartenbaus: Erster Spatenstich mit Bürgermeister Holger Albrich (rechts).Foto: Alfred Drossel
Auftakt des Kindergartenbaus: Erster Spatenstich mit Bürgermeister Holger Albrich (rechts). Foto: Alfred Drossel

Sachsenheim. Der symbolische erste Spatenstich für das Kinderhaus „Klopferle“ ist am Donnerstag erfolgt. 2,6 Millionen Euro investiert die Stadt in den Neubau, der neben dem Bewegungskinderhaus „Mobile“ und dem Forscherkinderhaus „Pfiffikus“ entsteht. Beim Kinderhaus „Klopferle“ kommt der musikalische Aspekt zum Tragen. Klopferle, das ist der Sachsenheimer Schlossgeist.

Bürgermeister Holger Albrich sagte beim Spatenstich, dass mit dem dritten Kinderhaus der Stadt ein Bildungscampus für die Kleinsten entstehe. Mit dem Neubau des dreigruppigen Kindergartens „Klopferle“ steuere die Stadt dem aktuellen und laut Bedarfsplanung weiter wachsenden Defizit an Betreuungsplätzen für Drei- bis Sechsjährige gegen.

Pro Gruppe können 25 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt aufgenommen werden, erläuterte Albrich. 75 Kinder würden künftig ihr Kindergarten-Zuhause bekommen. Für diesen Kindergarten seien sechs Vollzeitstellen für pädagogische Fachkräfte vorgesehen, die die drei Gruppen betreuen.

Mit einem musikalisch-rhythmischen Schwerpunkt werde die Profilpalette in der Sachsenheimer Kindergartenlandschaft um ein weiteres Themenfeld erweitert. Dies sei auch im Orientierungsplan für Bildung und Erziehung enthalten, sagte Albrich.

Sprachentwicklung, Bewegungsförderung, emotionale und soziale Entwicklung und Wahrnehmungsförderung seien Entwicklungsfelder, auf die Musik einen unmittelbaren, fördernden Einfluss habe. Das Profil werde sich dann in der pädagogischen Arbeit und den Aktionen des Kindergartens widerspiegeln, ergänzte Holger Albrich.

„Wir haben die Kosten stark in den Blick genommen. Dennoch wird uns das Projekt 2,6 Millionen Euro kosten“, so Albrich weiter. 380000 Euro erhält die Stadt aus dem Ausgleichsstock des Landes Baden-Württemberg.

Den Standort bezeichnete der Bürgermeister als perfekt, denn er biete eine gute Anbindung an die bereits erschlossenen Neubaugebiete im südlichen Großsachsenheim, von wo auch viele Kinder kommen würden.

Die Konstruktion des Gebäudes ist in Massivbauweise geplant. Die tragenden Innenwände werden so platziert, dass spätere Umnutzungen, wie beispielsweise das Zusammenlegen von Räumen, denkbar sind. Das Gebäude soll durch die Materialwahl und die Sichtbarkeit der verwendeten Materialien eine zurückhaltende und behagliche Umgebung für Kinder und Erzieherinnen bieten, so die Überlegung der Architekten.

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