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Deutsche Eishockey-Liga 2

Steelers auf Halbfinalkurs nach 4:1-Sieg gegen Dresden

Mit einem Bein im Play-off-Halbfinale steht Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers, der nach dem gestrigen 4:1-Heimsieg gegen die Dresdner Eislöwen in der Serie mit 3:2 führt.

Kampf um den Puck: Freddy Cabana (links) gegen Dresdens Tim Heyter.Foto: Baumann
Kampf um den Puck: Freddy Cabana (links) gegen Dresdens Tim Heyter. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Mit einem weiteren Erfolg in Spiel sechs am Freitag in Dresden wäre das erste Etappenziel in den Play-offs erreicht.

Mit Norman Hauner und Tyler McNeely fehlten den Steelers zwei Leistungsträger aus der Abteilung Attacke. Hauner musste bereits am Sonntag in Dresden verletzungsbedingt passen, McNeelys Einsatz war nach einem heftigen Aufprall mit dem Kopf auf dem Eis in Spiel vier gestern noch nicht möglich. Schon länger auf der Ausfallliste stand Kapitän Nicolai Goc.

Ein Fehlpass der Dresdner in der eigenen Zone ermöglichte Bietigheim die Führung in der 6. Minute durch Dennis Swinnen, der das Zuspiel von Marcus Sommerfeld eiskalt verwandelte.

Die Eislöwen zeigten sich vom Rückstand unbeeindruckt und drängten mit viel Tempo auf den Ausgleich, doch Steelers-Keeper Ilya Sharipov strahlte eine Bärenruhe aus. Mit einer Strafzeit gegen Christian Billich wurden die Ambitionen der Gäste jedoch jäh gestoppt. Von der blauen Linie aus traf Shawn Weller im Powerplay in der 12. Minute zum 2:0. Die 2666 Zuschauer in der Ege Trans-Arena waren begeistert.

Topscorer Matt McKnight verpasste in der 25. Minute das 3:0, als sein Schuss gegen die Latte klatschte. Die Intensität wurde jetzt von beiden Seiten noch einmal hochgeschraubt, so dass sich ein rasantes Play-off-Duell entwickelte.

In der 31. Minute hatte Alex Preibisch Pech, als er nach einem Konter in Unterzahl nur den Innenpfosten traf. Sieben Minuten später zielte der schnelle Stürmer mit der Nummer 29 jedoch präziser und ließ Dresdens Torhüter Marco Eisenhut beim 3:0 keine Chance.

Der Vorsprung hatte jedoch nur 40 Sekunden Bestand, nachdem Timo Walther auf 3:1 verkürzt hatte. Dresden bekam plötzlich Oberwasser und startete zudem noch in Überzahl ins dritte Drittel. Der Meister hatte Mühe, sich den Attacken zu erwehren.

Erst 96 Sekunden vor Schluss hatten die Steelers Gewissheit, dass nichts mehr schiefgehen konnte. Als Dresden den Torhüter vom Eis genommen hatte, schob McKnight den Puck ins leere Tor zum 4:1-Endstand.

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