Logo

Tiefe Einblicke in Ortshistorie

Lukas Schultze-Melling absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr im PKC

350_0900_10094_.jpg
Er wird sich auch mit der aktuellen Situation von Flüchtlingen in Freudental beschäftigen: Lukas Schultze-Melling (Zweiter von links). Über den Freiwilligendienstler freuen sich (von links) Isolde Siegers, Alexander Fleig und Barbara Schüßler. Foto: privat

Ludwigsburg. Gemeinsam haben die Gemeinde Freudental und das Pädagogisch-Kulturelle Centrum Ehemalige Synagoge eine Stelle geschaffen für ein Freiwilliges Soziales Jahr. Seit dieser Woche ist Lukas Schultze-Melling im Einsatz.

Bürgermeister Alexander Fleig sowie Isolde Siegers und Barbara Schüßler vom PKC Freudental begrüßten den FSJ’ler bei seinem Dienstantritt. Lukas Schultze-Melling wird sich im PKC in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern einbringen – er wird die vielfältigen kulturellen Veranstaltungen von der Organisation bis zur Durchführung begleiten. Zudem wird er auch die pädagogischen Angebote der Gedenkstätte für Kinder und Jugendliche begleiten und mitgestalten.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Projekt „Erinnern und Gedenken in Freudental“. Hier wird die Frage gestellt, wie den jüdischen wie anderen Opfern des Nationalsozialismus öffentlich Respekt gezeigt werden kann, insbesondere welchen Nutzen hierfür der Einsatz moderner Medien hat. Diese Fragen behandelt auch der Arbeitskreis unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Fleig. In diesem Kreis wird Lukas Schultze-Melling mitarbeiten.

Daneben möchte er sich mit der aktuellen Situation von Flüchtlingen in Freudental beschäftigen. Er hat die Idee, aktuelle Schicksale historischen Fluchtgeschichten gegenüberzustellen. Hierzu wird er auch auf Menschen zugehen, die infolge des Zweiten Weltkrieges oder im Zusammenhang mit der Teilung Deutschlands ihre Heimat verlassen mussten. Lukas Schultze-Melling hofft, in diesem freiwilligen Jahr im PKC in der Kooperation mit der Gemeinde Impulse zu erhalten für die berufliche Orientierung. Sei es im pädagogischen oder auch im kulturellen Arbeitsfeld oder für sein Lieblingsthema – die Geschichte: „Ich freue mich auf die Aufgabe und arbeite mich intensiv in die Historie Freudentals ein.“ (red)