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Wohnen auf Gärtnereigelände

Auf dem Gelände der Asperger Gärtnerei Veigel werden bald Häuser in die Höhe wachsen. Dort will die Strenger-Gruppe mehr als 60 Wohneinheiten errichten. Voraussichtlich in der nächsten Gemeinderatssitzung wird der Entwurf des Bebauungsplans gebilligt und anschließend ausgelegt.

Die markanten Gewächshäuser der Gärtnerei Veigel vor dem Hohenasperg: Ein Ludwigsburger Unternehmen will hier rund 61 Wohneinheiten schaffen – und ist jetzt seinem Ziel näher gekommen. Foto: Holm Wolschendorf
Die markanten Gewächshäuser der Gärtnerei Veigel vor dem Hohenasperg: Ein Ludwigsburger Unternehmen will hier rund 61 Wohneinheiten schaffen – und ist jetzt seinem Ziel näher gekommen. Foto: Holm Wolschendorf

Asperg. Auf dem knapp 5000 Quadratmeter großen, zentrumsnahen Gärtnereigelände, auf dem noch die markanten Gewächshäuser stehen, wollen die Firmen Baustolz und Wohnstolz bauen. Beide gehören zur Ludwigsburger Strenger-Gruppe. Insgesamt haben sie vor, entlang der Lange Straße und der Möglinger Straße ein ganzes Wohnquartier mit 61 Wohneinheiten zu errichten. Zwölf Reihenhäuser, vier Doppelhaushälften mit 120 bis 140 Quadratmetern und 45 Wohnungen in vier Gebäuden zwischen 38 und 85 Quadratmetern. Entlang der westlichen und südlichen Grundstücksgrenze sind die Mehrfamilienhäuser mit bis zu vier Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss vorgesehen. Die Reihen- und Doppelhaushälften sind zwei Etagen hoch und östlich angeordnet. 2023 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

Die Eigentumswohnungen werden voraussichtlich zwischen 5500 und 5800 Euro pro Quadratmeter liegen. Die Häuser liegen je nach Größe bei durchschnittlich 600000 Euro. 14 Wohnungen will Strenger nach eigenen Angaben auf 25 Jahre im eigenen Bestand behalten. Von denen wiederum werden neun zu 30 Prozent unter den ortsüblichen Preisen, aber ohne Belegungsbindung vermietet.

Erschlossen werden die Gebäude über die Lange Straße. Die anfallenden Autos der gesamten Anlage sollen in einer Tiefgarage mit 77 Stellplätzen von der Bildfläche verschwinden. An der Zufahrt werden zudem fünf Besucherparkplätze eingerichtet, zwei davon mit Ladestationen für E-Fahrzeuge. Beheizt werden die Wohneinheiten mit einem Blockheizkraftwerk. Strom für den Eigenbedarf wird über eine Photovoltaik-Anlage erzeugt. Die übrigen Dachflächen werden extensiv begrünt. Im Innenbereich des Quartiers ist ein grüner Hof vorgesehen. Hier kann auch ein Spielplatz angelegt werden.

Das Neubaugebiet liegt günstig und zentral. Alles, was zum täglichen Bedarf benötigt wird, kann in der Umgebung besorgt werden. Schulzentrum, Stadthalle und Neue Mitte sind nah. Außerdem ist die Bushaltestelle direkt vor der Haustür. Mit dem Projekt soll der enorme Bedarf an Wohnraum in Asperg etwas abgemildert werden.

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