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Zwei große Baustellen auf der Zielgeraden

Die staugeplagten Autofahrer im Kreis können etwas durchatmen: Ab dem kommenden Montag soll die Autobahnanschlussstelle Ludwigsburg-Süd wieder befahrbar sein; außerdem sind Verbesserungen auf der B10 in Sicht.

Kreis Ludwigsburg. Seit Ende Juli lässt das Regierungspräsidium (RP) Stuttgart die B10 zwischen Neuwirtshaus und der Autobahn-Anschlussstelle Zuffenhausen sanieren und ausbauen. Heftige Staus in beiden Fahrtrichtungen waren die Folge. Doch nun werden die letzten Arbeiten in Richtung Vaihingen erledigt und sollen bis Ende dieser Woche abgeschlossen werden.

Am kommenden Wochenende, 17./18. Oktober, wird einer Pressemitteilung des RP zufolge die Verkehrsführung umgebaut, so dass ab Montag, 19. Oktober, mit der Sanierung der Fahrbahn in Richtung Stuttgart begonnen werden kann.

Weil es wegen der Einrichtung eines Verflechtungsstreifens zwischen Neuwirtshaus und Autobahn eine breitere Fahrbahn geben wird, stehen den Autofahrern in Richtung Vaihingen von der nächsten Woche an bereits zwei Fahrstreifen zur Verfügung. In Fahrtrichtung Stuttgart gibt es auch während der nächsten Bauphase weiterhin nur eine Spur.

Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird laut der Stuttgarter Behörde während der gesamten Bauzeit aus Gründen der Verkehrssicherheit auf 50 km/h beschränkt.

Im Anschluss wird ab Anfang November die Rampe von der A81 aus Leonberg kommend auf die B10 in Fahrtrichtung Stuttgart saniert. Diese Arbeiten werden rund vier Tage andauern. Eine überörtliche Umleitungsstrecke über die Anschlussstelle Münchingen wird eingerichtet, teilt das RP weiter mit. Die gesamte Baumaßnahme soll – abhängig von der Witterung – voraussichtlich Ende der ersten Novemberwoche abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro. Um die Beeinträchtigungen so weit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Einrichtung einer 6-Tage-Woche so weit wie möglich verkürzt.

Auch bei der Autobahn-Anschlusstelle Ludwigsburg-Süd ist ein Ende in Sicht. Dort wird seit Ende Juli gearbeitet. Betroffen ist vor allem die Anbindung der östlichen Auffahrt an die Landesstraße 1140 Richtung Möglingen. Ziel ist es, den Verkehrsfluss merklich zu verbessern. Deshalb wird die Landesstraße rund um die Kreuzung erweitert, Aus- und Auffahrten angepasst sowie Arbeiten zur Anbindung der neuen Westrandstraße der Stadt Ludwigsburg vorgenommen.

Diese Arbeiten befinden sich nun in den letzten Zügen und sollen bis Montag, 19. Oktober, vorbehaltlich der Witterung abgeschlossen werden. Danach sind lediglich noch Restarbeiten an der Ampelanlage und der Beschilderung erforderlich.

Somit stehen den Autofahrern nach Auskunft des Regierungspräsidiums ab dem kommenden Montag wieder alle Straßen rund um die Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd zur Verfügung; auch die Anschlussstelle wird dann wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Kosten für diese gemeinsame Baumaßnahme von Bund und Stadt belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro. (fri)