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Autobahn 81

300 000 Euro Schaden nach Unfall

Keine Verletzten, aber einen Schaden von etwa 300 000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Mittwochabend gegen 22 Uhr auf der Autobahn 81, zwischen der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord und Pleidelsheim ereignet hat. Die Autobahn war in diesem Bereich eine Stunde komplett gesperrt. Ein 54-jähriger Lastwagenfahrer kam aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit mit seinem Hängerzug ins Schlingern, geriet dabei zu weit nach rechts und stieß mit einem auf dem Standstreifen stehenden Lastwagen mit stapelbarem Tieflader eines 41-jährigen Ukrainers zusammen. Durch den Aufprall stellte sich der Hängerzug quer zur Fahrbahn, so dass alle drei Fahrstreifen eine Stunde komplett gesperrt waren.

Ludwigsburg. Eine Sprecherin des Ludwigsburger Polizeipräsidium sagte auf Nachfrage unserer Zeitung, dass der 41-Jährige keine Panne hatte, sondern unerlaubterweise auf dem Seitenstreifen stand, um mit Hilfe seines Navigationsgerätes einen Parkplatz in der Nähe zu suchen. Er wollte sein Fahrzeug dort abstellen, um die erlaubten Lenkzeiten nicht zu überschreiten. Die Polizei verwarnte den Mann für sein verbotswidriges Verhalten mit einem Bußgeld.

Der Hänger war mit Sammelgut, der Lastwagen mit stapelbarem Tieflader mit zwei neuen Lastwagen beladen.

Da Feuerwehr und Polizei zunächst ein brennender Lastwagen gemeldet worden war, waren die Feuerwehren aus Ludwigsburg und Freiberg mit 55 Mann, der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen und die Autobahnmeisterei Ludwigsburg ebenfalls mit drei Fahrzeugen an der Unfallstelle. Der rechte und der mittlere Fahrstreifen mussten für die Dauer der Bergung der Fahrzeuge gesperrt bleiben. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden, teilte die Polizei mit. (red/in)