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Vorfall auf Feldweg zwischen Pattonville und Oßweil
Alles vorgetäuscht: Nach vermeintlichem Überfall auf Geldtransporter bei Ludwigsburg sind die Fahrer in Haft

Der Verdacht erhärtet sich: Der vermeintliche Überfall auf einen Geldtransporter bei Ludwigsburg könnte fingiert gewesen sein. Symbolfoto: Dan Race/stock.adobe.com
Der Verdacht erhärtet sich: Der vermeintliche Überfall auf einen Geldtransporter bei Ludwigsburg könnte fingiert gewesen sein. Symbol Foto: Dan Race/stock.adobe.com
Die beiden 24 und 42 Jahre alten Angestellten eines Sicherheitsunternehmens, die vorgegeben hatten, am 4. Januar auf einem Feldweg im Gebiet „Oßweiler Höhe“ in einem Geldtransporter überfallen worden zu sein, sitzen seit Dienstag selbst in Untersuchungshaft.

Ludwigsburg. Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart mitteilt, verdichteten sich im Zuge der Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg die Hinweise darauf, dass die beiden Männer den Überfall vorgetäuscht haben könnten.

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Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehle gegen die beiden Tatverdächtigen und Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt. Die Kriminalpolizei, die unter anderem von einem Spezialeinsatzkommando des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt wurde, vollstreckte die Beschlüsse am Dienstag und nahm die Männer fest.

Um diese Männer geht es

Sie wurden im weiteren Verlauf einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der die Haftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des Diebstahls mit Waffen in Vollzug setzte und den 24-jährigen Syrer sowie den 42-jährigen Deutsch-Algerier in Justizvollzugsanstalten einwies. Die im Rahmen der Durchsuchungen aufgefundenen Beweismittel, unter anderem Mobiltelefone und Datenträger, werden ausgewertet.

Das war angeblich passiert

Die beiden Geldtransporter-Fahrer hatten angegeben, auf einem Feldweg zwischen Pattonville und Oßweil überfallen worden zu sein. Sie seien an einem Auto mit vermeintlicher Panne vorbei gekommen. Ein älterer Mann mit Gehstock soll die Panne fingiert gehabt haben. Er soll den Geldtransporter angehalten und um Hilfe gebeten haben. Als der 24-jährige Beifahrer des privaten Geldtransporters ausstieg, sei er von dem älteren Mann mit einer Waffe bedroht worden. Insgesamt vier Täter, so hatten die beiden Transporterfahrer bei der Polizei angezeigt, seien an dem Überfall beteiligt gewesen. Sie hätten die beiden Männer gezwungen, sich auf den Boden zu legen.

Darum kamen Zweifel auf

Doch schon kurz nach der Tat kamen Zweifel auf. Warum war der Geldtransporter auf einem Feldweg unterwegs? Warum waren die Fahrer ausgestiegen?

Nach den bisherigen Ermittlungen erhärtet sich der Verdacht, dass der Überfall fingiert gewesen sein könnte.