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Aus Provokation wird handfester Streit

Wer den Straßennamen „In der Gartenstadt“ hört, denkt vermutlich an ein Idyll. Damit hat allerdings der Vorfall wenig zu tun, der sich am Dienstagabend dort ereignete: Ein Streit zwischen Jugendlichen endete mit Handgreiflichkeiten unter Erwachsenen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hat sich die Geschichte so zugetragen: Zwei Jungs im Alter von zwölf und 13 Jahren fütterten gegen 20 Uhr Fische in dem öffentlich zugänglichen Weiher, der zu dem Wohngebiet gehört.

Ein 14-Jähriger und sein Freund kamen dazu, den Polizeiangaben zufolge begann der 14-Jährige die beiden Jungs, die Fische fütterten, zu provozieren und zu beleidigen. Als er den Älteren der Beiden bedrängte, versuchte der Zwölfjährige, seinem Freund zu helfen und ging dazwischen.

Diese Einmischung quittierte der 14-Jährige, indem er den Zwölfjährigen ins Gesicht schlug. Dieser wiederum informierte seinen Vater und die Oma telefonisch. Als die 61-jährige Oma am See eintraf, war der Streit der Jungen immer noch im Gange. Die Frau wollte die Streithähne trennen, woraufhin der 14-Jährige wohl auch sie attackierte, so die Polizei.

Als der inzwischen ebenfalls hinzugekommene Vater des Zwölfjährigen das sah, zog er den Jugendlichen weg. Dessen 20 Jahre alter Bruder, der ebenfalls am See erschienen war, geriet mit dem 39-Jährigen aneinander, der Vater soll ihn bedroht und geschlagen haben.

Der Polizeiposten Steinheim hat die Ermittlungen übernommen. (red)