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Austritt von Kohlenmonoxid rechtzeitig erkannt

Großes Glück hatten am Montagabend zwei Bewohner eines Hauses in der Weinbergstraße in Mundelsheim. Eine hohe Kohlenmonoxid-Konzentration im Gebäude wurde bemerkt, bevor Schlimmeres geschah.

Ludwigsburg. Wie die Polizei mitteilt, fühlten sich die beiden über 80-Jährigen am Montag gegen 18.30 Uhr plötzlich unwohl und informierten ihre Angehörigen. Die verständigten sofort den Rettungsdienst und kamen ebenfalls in die Weinbergstraße. Als die Mitarbeiter des Rettungsdienstes das Haus betraten, schlug der von ihnen getragene Kohlenmonoxid-Melder Alarm, weshalb sie die Feuerwehr hinzuzogen. Messungen der Wehrleute ergaben eine hohe Kohlenmonoxid-Konzentration im Wohnhaus. Die Ursache konnte jedoch nicht festgestellt werden, so dass die Prüfungen fortgesetzt werden müssen. Am Abend konnte auch die Quelle des Kohlenmonoxids noch nicht lokalisiert werden, teilte die Polizei weiter mit.

Sowohl die beiden Bewohner, des Gebäudes als auch drei Angehörige mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Gebäude wurde belüftet, ist jedoch bis zur Klärung des Gasaustritts nicht bewohnbar.

Erst Anfang Februar hatte der Austritt von Kohlenmonoxid in Esslingen eine Familientragödie verursacht. Die Eltern im Alter von 29 Jahren und ihre beiden vier und drei Jahre alten Kinder kamen ums Leben, weil das farb- und geruchlose Gas vermutlich durch ein von der Heiztherme zum Kamin führendes Verbindungsrohr, das sich gelöst hatte, in das Haus strömen konnte. (red)