Kornwestheim. In einer Flüchtlingsunterkunft im Süden von Kornwestheim ist am Donnerstagmittag ein Feuer ausgebrochen. Gegen 12.30 Uhr haben Zeugen Rauch und einen brennenden Wohncontainer gemeldet, so die Polizei.
Drehleiter im Einsatz
Die mit mehreren Fahrzeugen ausgerückte Kornwestheimer Feuerwehr bekämpfte den Brand sowohl mit der Drehleiter aus der Luft als auch durch die Fenster an der Stirnseite des Containers. Aus der Luft ging es auch darum, die direkt angrenzende Reihe mit alten Bäumen vor den Flammen zu schützen. So konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden. Verletzt wurde niemand.

Im beißenden Geruch des Rauches war die Szenerie durch die entsetzten und ratlosen Gesichter der Umstehenden gekennzeichnet. Auch Oberbürgermeister Nico Lauxmann machte sich vor Ort ein Bild von der Situation.
Die Container-Wohnanlage in der Stuttgarter Straße ist seit April 2018 in Betrieb und besteht nach Angaben der Stadt Kornwestheim aus zwei getrennten Anlagen. Eine dieser Anlagen ist nun ausgebrannt.
Bewohner kommen im zweiten Container unter
Bis zum Brand haben in diesem Teil der Wohnanlage drei Menschen gelebt. Zehn weitere sind im zweiten Teil der Anlage, die von dem Brand nicht betroffen war, untergebracht. Dieser zweite Teil ist nach wie vor bewohnbar – dies wurde unter anderem durch Messungen am Nachmittag überprüft, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt weiter.
Die Personen, die in der abgebrannten Anlage gewohnt haben und nun eine alternative Unterbringung benötigen, werden in diesem zweiten Teil unterkommen. Was den Brand ausgelöst hat, war am Abend noch unklar, die Ermittlungen zur Ursache dauern an. Auch zur Schadenshöhe konnte die Polizei noch nichts sagen.
