Ditzingen. Im Juni 2024 wurde die Anlage von der Leonberger Seite auf die Gerlinger Seite verlegt. Seither sind die rein ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Ditzinger Feuerwehr 55 Mal zu dieser Anlage an der Autobahn ausgerückt. Ein Eingreifen der Feuerwehr sei in nahezu keinem Fall notwendig gewesen. Wie der Pressesprecher der Ditzinger Feuerwehr, Dr. Andreas Häcker, mitteilte, ging die Anlage alleine in den vergangenen fünf Wochen 15 Mal an. Bei keinem dieser fünfzehn Alarme habe die gemessene Temperatur über 150 bis 200 Grad Celsius gelegen.
Für die rein ehrenamtlich organisierte Feuerwehr Ditzingen stelle dies eine enorme Mehrbelastung dar, heißt es in einer Mitteilung. Laut Alarm- und Ausrückeordnung werden zu der Thermoscan-Anlage ein Kommandowagen und zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge geschickt, besetzt mit 20 Feuerwehrleuten.
Zusätzlich zur Belastung der Einsatzkräfte, die tagsüber ihren Arbeitsplatz verlassen müssen, wird damit auch der Grundschutz der Ditzinger Innenstadt geschwächt. Solange die Fahrzeuge und die Mannschaft auf dem Parkplatz sind, befinden sich nur noch die Drehleiter und ein relativ kleines Löschfahrzeug im Feuerwehrhaus an der Münchinger Straße, heißt es von der Feuerwehr. (red)
