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Kriminalität

Drogen und Waffen bei Durchsuchung gefunden

Gerlingen/Leonberg. Am Dienstagmorgen haben rund 60 Einsatzkräfte der Schutz- und Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg und des Polizeipräsidiums Einsatz Wohnungen in Gerlingen und Leonberg durchsucht. Wie schon vom Leiter des zuständigen Polizeireviers bei der Präsentation einer Kriminalstatistik kurz mitgeteilt, ging es dabei um illegalen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge (wir berichteten). Am Donnerstagnachmittag haben Polizei und Staatsanwaltschaft Details bekanntgegeben.

Bei den Durchsuchungen der Wohnungen von drei Gerlinger und einem Leonberger Tatverdächtigten stellten die Ermittler etwa 100 Gramm Marihuana, geringe Mengen Kokain und Amphetamin sowie eine Schreckschusswaffe, einen sogenannten „Totschläger“ und diverse Speichermedien sicher. Drei der Tatverdächtigen im Alter von 27, 34 und 36 Jahren wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Ein auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen einen 37-Jährigen beantragter Haftbefehl wurde vom Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart in Vollzug gesetzt, der Mann sitzt nun in Haft. Abgeschlossen sind die Ermittlungen damit aber noch nicht, heißt es auf LKZ-Anfrage vonseiten des Polizeipräsidiums.

Bereits seit Herbst 2018 hatten die Kriminalpolizei und das Polizeirevier Ditzingen gemeinsame Ermittlungen wegen unerlaubten Rauschgifthandels geführt, die am 20. Januar in Schwieberdingen zur Festnahme und Inhaftierung eines 36-jährigen Mannes und dessen 39-jähriger Lebensgefährtin führten. Zwei in diesem Zusammenhang vorläufig festgenommene Komplizen wurden wieder auf freien Fuß gesetzt. In der Wohnung des 36-Jährigen hatten die Rauschgiftfahnder über ein Kilogramm Kokain und rund 840 Gramm Marihuana sichergestellt. In der Folge ging am 8. Februar auch der 27-jährige Bruder des 36-Jährigen in Haft, der dessen Drogengeschäfte unterstützt haben soll. (red/jsw)