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Ditzingen/Leonberg

Fahrer gerät auf Gegenfahrbahn und verursacht tödlichen Unfall

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Ditzingen/Leonberg. Bei einem Verkehrsunfall zwischen Leonberg und Ditzingen ist am Dienstagabend eine 41 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Ihre beiden sechs Jahre und elf Monate alten Kinder, die mit im Wagen saßen, wurden schwer verletzt, ebenso der Unfallverursacher, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Ludwigsburg mit.

Der 22 Jahre alte Fahrer des Geländewagens war gegen 17.40 Uhr auf der B.295 unterwegs, als er kurz nach der Kreisgrenze aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet. Dort sei er frontal mit dem Smart der Frau zusammengestoßen. Durch den Aufprall wurde der Kleinwagen zurückgeschleudert, wo er mit einem dahinter fahrenden Mercedes eines 47-Jährigen kollidierte. Im weiteren Verlauf überschlug sich der Smart und kam, wie auch der Mercedes, in einem angrenzenden Grundstück zum Stehen, so die Polizei. Bilder vom Unfallort zeigen einen völlig zerstörten Smart, dessen Front komplett eingedrückt ist, Fahrzeugteile liegen weit verstreut auf der Wiese.

Die 41-Jährige wurde in ihrem Smart eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Sie erlag in einem nahegelegenen Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Ihre beiden Kinder konnten von Unfallzeugen von der Rückbank befreit und vom Rettungsdienst in eine Kinderklinik gebracht werden. Während der junge Mann im Geländewagen ebenfalls schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht wurde, blieb der Mercedesfahrer leicht verletzt und konnte die Klinik nach einer ambulanten Behandlung kurz darauf wieder verlassen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart schaltete einen Sachverständigen ein, der ein Gutachten erstellen soll, wie es zu dem tragischen Unglück gekommen ist.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und anschließenden Bergung musste die Strecke zwischen Leonberg und Ditzingen für etwa fünf Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehren Leonberg und Ditzingen waren mit acht Fahrzeug und 36 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit drei Notärzten, sieben Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber an der Unfallstelle. Die Polizeireviere Leonberg und Ditzingen sowie die Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg waren mit insgesamt acht Streifenwagen zur Unfallaufnahme und Verkehrsregelung im Einsatz. (red/jsw)