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Fahrer und Beifahrer alkoholisiert

Auto prallt gegen Altkleidercontainer und überschlägt sich danach

Der Wagen, in dem drei Personen saßen, überschlägt sich in der Mühlstraße; der 17-jährige am Steuer hatte keinen Führerschein.Foto: www.7aktuell.de
Der Wagen, in dem drei Personen saßen, überschlägt sich in der Mühlstraße; der 17-jährige am Steuer hatte keinen Führerschein. Foto: www.7aktuell.de

oberriexingen. Ein mit drei Personen besetzter Kleinwagen hat sich am frühen Freitagmorgen in der Mühlstraße in Oberriexingen überschlagen. Der Fahrer wurde leicht, der Fahrzeughalter, der auf Rückbank saß, schwer verletzt.

Bei diesem Unfall kam offenbar einiges zusammen: Der 17-Jährige, der am Steuer des Renault Clio saß, hatte nach Angaben der Polizei keinen Führerschein und war alkoholisiert. Möglicherweise hatte der 18-jährige Fahrzeughalter ihn fahren lassen, weil er, wie die Polizei weiter mitteilt, „stark alkoholisiert“ war und im Fond des Wagens saß. Zum Verhängnis wurde dem 18-Jährigen, dass er nicht angeschnallt war und sich deshalb schwere Verletzungen zuzog, als sich das Auto überschlug. Einer 20-jährigen Frau, die auf dem Beifahrersitz Platz genommen hatte, ist bei dem Unfall nichts passiert.

Wie dem Bericht der Polizei weiter zu entnehmen ist, kam der Wagen auf der Zufahrtsstraße zum Tennisvereinsheim in der Mühlstraße in einer Kurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Altkleidercontainer. Von dort schleuderte er zurück und kollidierte mit einem auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegenden Begrenzungsstein. Dabei überschlug sich dann der Kleinwagen.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten die alkoholische Beeinflussung des 17-jährigen Fahrers fest und veranlassten eine Blutentnahme. Der 18-jährige Fahrzeughalter wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Der Renault hat nur noch Schrottwert und musste abgeschleppt werden. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren Oberriexingen und Sersheim mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 31 Mann vor Ort. Zudem waren zwei Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. (red)