Die Rettungsdienstbesatzung forderte polizeiliche Unterstützung an, da der junge Mann offenbar nicht kooperierte. Beim Versuch, den 20-Jährigen in Hemmingen in den Rettungswagen zu begleiten, leistete er Widerstand. Letztlich waren acht Polizeibeamtinnen und -beamte sowie die Unterstützung der Rettungssanitäter erforderlich, um ihm Handschellen anzulegen, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Im Rettungswagen spuckte der 20-Jährige mehreren Einsatzkräften ins Gesicht, wobei der Speichel mit Blut vermengt war, da der Mann sich mutmaßlich zuvor bewusst auf die Zunge gebissen hatte. Erst nachdem ein Notarzt dem Mann ein Medikament verabreicht hatte, beruhigte er sich. Vier Polizeikräfte erlitten leichte Verletzungen. Gegen den 20-Jährigen wird nun wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. (red)
