Kreis Ludwigsburg. Den zehn Tatverdächtigen im Alter zwischen 16 und 57 Jahren wird vorgeworfen, pornografische Bildaufnahmen und Videos von Kindern und Jugendlichen von anderen erhalten, aus dem Internet heruntergeladen oder selbst weiterverbreitet zu haben, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen bestehen zwischen den Verdächtigen keine unmittelbaren Verbindungen.
Neun Männer und eine Frau unter Verdacht
Die Kriminalpolizei leitete die Ermittlungen - in enger Abstimmung mit den Staatsanwaltschaften Heilbronn und Stuttgart - gegen die neun Männer und eine Frau ein, nachdem Social-Media-Plattformen verdächtige Inhalte an eine US-amerikanische Organisation weitergeleitet hatten, die anschließend über das Bundeskriminalamt an das Polizeipräsidium Ludwigsburg übermittelt wurden. Die Polizei stellte im Zuge des Aktionstags mehr als 100 Gegenstände als Beweismittel sicher, darunter überwiegend elektronische Datenträger wie Computer, Laptops, Handys und Festplatten. Die Kriminalpolizei ist nun mit den weiteren Ermittlungen, insbesondere der Auswertung der Beweismittel, befasst. Über den Aktionstag hinaus sei die Bekämpfung von Kinder- und Jugendpornografie eine der täglichen Aufgaben der Kriminalpolizei, heißt es in der Mitteilung weiter. (red)
