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Räuberische Erpressung
Mit Messer bedroht: 18-Jährigem in Murr Geld und Handy abgenommen

Die Polizei hat in der Nacht zu Samstag eine Technoparty in der Nähe einer Autobahnunterführung am Seebach bei Mundelsheim aufgelöst. Foto: dpa - Bildfunk
Die Polizei hat in der Nacht zu Samstag eine Technoparty in der Nähe einer Autobahnunterführung am Seebach bei Mundelsheim aufgelöst. Foto: dpa - Bildfunk

Murr. Fünf Personen haben einen 18-Jährigen am Donnerstagmittag gegen 11.35 Uhr in einem Bus mit einem Messer bedroht und ihm sein Mobiltelefon, seine EarPods und seinen Geldbeutel abgenommen.

Der junge Mann sei bereits am Bahnhof in Marbach auf die fünfköpfige Gruppe junger Männer getroffen. Als er dort auf seinen Bus wartete, wurde er von einer Person dieser Gruppe auf seine EarPods angesprochen und es entstand ein Gespräch. Getrennt voneinander stiegen alle Beteiligten in den Bus der Linie 460 in Richtung Steinheim ein. Während der Fahrt kam der vorherige Gesprächspartner zu dem 18-Jährigen und bat ihn, zu ihm und seinen Freunden in die letzte Reihe des Busses zu kommen, da er noch Fragen zu den Kopfhörern habe. Nachdem der Geschädigte sich gutgläubig nach hinten gesetzt hatte, wurde ihm ein Messer an den Bauch gehalten und die Täter forderten die Herausgabe seiner Wertgegenstände.

Fahndung verläuft ohne Erfolg

Die Täter verlangten zudem von dem 18-Jährigen, dass er sein Handy auf Werkseinstellungen zurücksetzt. Da dies nicht sofort gelang, stieg die fünfköpfige Tätergruppe gemeinsam mit dem Opfer an einer Haltestelle in der Bietigheimer Straße in Murr aus. Dort wurde er von einem weiteren Täter mit dem Messer bedroht. Nachdem das Handy zurückgesetzt war, musste der 18-Jährige noch seine Hose herunterziehen, bevor die Unbekannten flüchteten. Mit Hilfe eines Anwohners verständigte das Opfer die Polizei. Die Fahndung verlief ohne Erfolg.

Bei den Tätern soll es sich um fünf junge Männer mit südländischem Aussehen, im Alter zwischen 18 und 19 Jahren gehandelt haben. Die Kriminalpolizei Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen, die sich unter der Telefon (0800) 1100225 melden können. (red)