Markgröningen. Laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übertragen die Drohnen Übersichtsbilder der traditionellen Veranstaltung an den beiden Festtagen. Zudem wird an beiden Tagen eine temporäre Flugverbotszone eingerichtet.
Mögliche Gefahren schnell erkennen
Die polizeilichen Drohnen würden bei den beiden Umzügen zur Sicherheit des Schäferlaufs und seiner Besucher eingesetzt. „Durch die Bildübertragung ist es möglich, eine umfassende Übersicht über den schwer zugänglichen Einsatzraum und den Verlauf des jeweiligen Umzugs zu gewinnen“, heißt es in der Mitteilung. So könnten mögliche Gefahren für das Publikum rechtzeitig erkannt werden, die Polizei habe einen Überblick über die Verkehrssituation und bei Bedarf sei ein schneller Einsatz der Sicherheitskräfte möglich.
Die Drohnenflüge werden durch speziell ausgebildete Beamte des Polizeipräsidiums Ludwigsburg vorgenommen. Menschenmengen werden nicht überflogen. „Eine Aufzeichnung der Bildübertragung findet grundsätzlich nicht statt, die Identifizierung einzelner Personen ist bei den Übersichtsvideos generell nicht möglich. Eine Abweichung von dieser Verfahrensweise ist nur dann zulässig, wenn es zur Verfolgung einer konkreten Straftat erforderlich ist“, teilt die Polizei weiter mit.
Des Weiteren wird für die beiden Veranstaltungstage eine temporäre Flugverbotszone eingerichtet. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag ist es zwischen 7 und 19 Uhr untersagt, private Drohnenflüge in den Grenzen der Verbotszone durchzuführen. Die Grenzen erstrecken sich vom nördlichen Bereich an der Kläranlage Leudelsbach, im östlichen Bereich am Bahnhof Markgröningen, im südlichen Bereich beim Steinbuch Markgröningen und im westlichen Bereich zur Unteren Mühle.
Die temporäre Flugverbotszone diene dazu, den Luftverkehr zu schützen, die Privatsphäre der Besucher zu wahren sowie die öffentliche Sicherheit rund um die Umzüge zu garantieren. (red)


