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Schlag gegen lokale Drogenszene: Polizei nimmt mutmaßliche Dealer fest

Polizei
Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Remseck/Ludwigsburg. In einer Durchsuchungs- und Festnahmeaktion in Remseck und Ludwigsburg mündeten am Montagmorgen mehrmonatige Ermittlungen wegen unerlaubten, bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln. Das Polizeirevier Ludwigsburg hatte Ermittlungen zusammen mit dem Kriminalkommissariat Ludwigsburg und dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg gegen vier Tatverdächtige im Alter zwischen 24 und 53 Jahren führt.

Dabei stellten die Ermittler nicht nur 3,5 Kilo Marihuana und kleinere Mengen Haschisch und Kokain sicher, sondern auch 30000 Euro mutmaßliches Dealergeld, verschreibungspflichtige Medikamente, Mobiltelefone, eine Schreckschusswaffe und weitere Beweismittel.

Bereits im Herbst 2020 hatte die Polizei erste Hinweise darauf erhalten, dass mehrere zunächst unbekannte Tatverdächtige in einem Haus in der Ludwigsburger Innenstadt einen unbestimmten Personenkreis mit Betäubungsmitteln versorgen. Im Zuge der folgenden Ermittlungen konnten der 25-jährige, mutmaßliche Drahtzieher und drei weitere Tatverdächtige identifiziert werden.

Der 25-jährige Italiener und ein 24-jähriger Algerier wurden bei den Durchsuchungen in Remseck und Ludwigsburg vorläufig festgenommen und noch am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Die beantragten Haftbefehle wurden in Vollzug gesetzt und die Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.

Ihre beiden anderen Komplizen halten sich den Ermittlungen zufolge derzeit im Ausland auf.

„Ein weiteres Beispiel für die hervorragende Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen,“ freut sich Polizeioberrat Christian Zacherle, der Leiter des Polizeireviers Ludwigsburg. „Wir konnten dabei nicht nur die Tatverdächtigen ermitteln, sondern auch verhindern, dass eine weitere, größere Menge Betäubungsmittel auf den Markt kommt.“(red)