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20.000 Euro Schaden
Tödlicher Unfall in Markgröningen: Fahrer stirbt noch am Unfallort

Ein vorbeifahrendes Paar hat den Unfallwagen entdeckt und die Polizei alarmiert.
Ein vorbeifahrendes Paar hat den Unfallwagen entdeckt und die Polizei alarmiert. Foto: KS-Images.de / Andreas Rometsch
Bei einem Unfall im Industriegebiet ist am Sonntagmittag der Fahrer eines Mazda-Cabrio ums Leben gekommen. Ursache war ein medizinischer Notfall.

Markgröningen. Gegen 11.45 Uhr wurden am Sonntag die Freiwillige Feuerwehr Markgröningen, der Rettungsdienst und die Helfer-vor-Ort des DRK Markgröningen zusammen mit der Polizei in die Zeppelinstraße alarmiert. Ein Paar, das mit einem Kleintransporter „Im Sträßle“ unterwegs war, hatte laut Informationen unserer Zeitung zufällig den Pkw am Fuß einer Böschung hinter Gestrüpp entdeckt. Feuerwehr und Rettungsdienst retteten den 77-jährigen Fahrer aus dem Fahrzeug und brachten ihn in den Rettungswagen. Leider kam jede Hilfe zu spät, der mit dem Rettungshubschrauber Christoph 41 herbeigeeilte Notarzt konnte schlussendlich nur noch den Tod feststellen.

Wie es zum Unfall kam

Laut der Polizei wollte der 77-Jährige in die Zeppelinstraße einbiegen, verlor jedoch wahrscheinlich wegen eines medizinischen Notfalls das Bewusstsein. Das Auto fuhr in der Folge im Einmündungsbereich unkontrolliert geradeaus, dann einen bepflanzten Grünstreifen hinunter und prallte letztlich gegen die Außenwand einer Lagerhalle. Am Auto und an der Außenwand des Gebäudes entstand ein Schaden von insgesamt 20.000 Euro, der Mazda musste abgeschleppt werden. (red)