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Kreis Ludwigsburg

Wieder viel Arbeit für Polizei, Feuerwehr und Sanitäter

Kreis Ludwigsburg. Viel los, aber nichts Herausragendes – so fasste ein Polizeisprecher auf Nachfrage unserer Zeitung die Vorkommnisse im Landkreis Ludwigsburg während der Silvesternacht zusammen. Allerdings sind noch nicht alle Meldungen ausgewertet. Die Beamten seien gut beschäftigt gewesen und hätten Überstunden machen müssen, hieß es. Erfahrungsgemäß gebe es zum Jahreswechsel viele familiäre Streitigkeiten, zu denen die Polizei gerufen werde. Vor allem im Raum Bietigheim-Bissingen sei die Zahl überdurchschnittlich hoch, so der Polizeisprecher. An Silvester und in der Neujahrsnacht hat es 50 Mal gekracht. Bei sieben Unfällen gab es insgesamt zehn Leichtverletzte. In Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen, Asperg, Schwieberdingen, Remseck, Marbach und Walheim brannten insgesamt 20 Mal Mülleimer, Altkleidercontainer und Abfallhaufen. Zwei Feuer, das in Bietigheim-Bissingen und ein Garagenbrand in Ditzingen, verursachten hohen Schaden.

In Remseck wurden an unterschiedlichen Orten brennende Holzstapel gemeldet. Die Feuerwehr vermutet, dass hier ein Brandstifter unterwegs ist. Die Feuerwehr verzeichnet im Landkreis insgesamt mehr als 40 Einsätze, viele davon wegen Feuerwerkskörpern.

Kreisbrandmeister Andy Dorroch hat sich in seinem Urlaub über die Ereignisse informieren lassen. Die Wehren hätten durch schnelle Einsätze Schlimmeres verhindern können, stellte er zufrieden fest. „In der Silvesternacht herrscht der ganz normale Wahnsinn“, weiß Dorroch. Das gelte für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. (ad)

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