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Unglück

16-jähriges Mädchen stirbt nach Sturz in den Neckar

Tragisches Unglück am Neckarstrand: Ein 16-jähriges Mädchen ist am Sonntagmorgen gegen drei Uhr im Rems-ecker Ortsteil Neckarrems in den Neckar gefallen und später im Krankenhaus an den Folgen des Unfalls gestorben.

Remseck. Zeugen und Anwohner wurden laut Polizeibericht in der Nacht durch Schreie auf das im Wasser treibende Mädchen aufmerksam. Die Feuerwehr Remseck, die mit acht Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften ausrückte, konnte die 16-Jährige, die zum Zeitpunkt des Eintreffens bereits leblos im Neckar trieb, nach sofortiger Bergung durch zwei als Rettungsschwimmer ausgebildete Feuerwehrmänner ans Ufer bringen.

Die Reanimation verlief zunächst erfolgreich, die Jugendliche wurde vom Rettungsdienst, der mit zwei Rettungswagen und zwei Notärzten im Einsatz war, in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb sie jedoch gegen 8.30.Uhr an den Folgen des Unfalls. Der ursprüngliche Verdacht, es könnte sich noch eine weitere Person im Wasser befinden, bestätigte sich laut Polizeibericht nicht.

Die ersten Ermittlungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, das drei Streifen im Einsatz hatte, ergaben, dass sich die Jugendliche gemeinsam mit zwei weiteren Personen am Neckarstrand aufgehalten hatte. Nach ersten Angaben hatten die Jugendlichen Alkohol getrunken. Zu den Bekannten des Mädchens gab die Polizei gestern auf Anfrage keine Auskunft.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass sich die 16-Jährige auf einem Holzsteg am Neckarufer befand und plötzlich ins Wasser fiel. Durch die starke Strömung wurde sie sofort abgetrieben. Die genauen Umstände des Unglücksfalls sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, die von der Kriminalpolizei übernommen wurden.

Zu dem Unglück selbst hat sich auch die Stadt Remseck geäußert. In einer Mitteilung heißt es, dass die Stadt „mit Bestürzung“ von dem Unglück erfahren habe. „Wir stehen der Polizei bei ihren Ermittlungen unterstützend zur Seite. In diesen schweren Stunden gilt den Angehörigen und Freunden des Opfers unser größtes Mitgefühl und unsere Anteilnahme“, heißt es weiter in der Stellungnahme. (red)