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1,7 Millionen Euro für das Stadion

Baubeginn erst, wenn es Förderzusagen aus dem Sportstättenförderplan gibt

Das Bönnigheimer Stadion: Es muss einiges saniert werden.Foto<: Alfred Drossel
Das Bönnigheimer Stadion: Es muss einiges saniert werden.Foto<: Alfred Drossel

Bönnigheim. Mit einer Enthaltung hat der Gemeinderat der Sanierung des Stadions zugestimmt. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Mit den Arbeiten werde jedoch erst begonnen, so Bürgermeister Albrecht Dautel, wenn Förderzusagen aus dem Sportstättenförderplan und dem Ausgleichsstock im Hause seien.

Dittmar Zäh (UWG), Vorsitzender des TSV, bezeichnet die Sanierungspläne als alternativlos. Der Rasen liege bereits seit 50 Jahren und gehöre dringend saniert. Für Hans-Martin Jäger (UWG) ist es wichtig, dass die gesamte Maßnahme zügig durchgezogen wird.

Das soll unter anderem gemacht werden: Nach neuen Plänen, vom Fachbüro Fischer und Partner vorgestellt, wurde die Fläche für die Sanierung der Zufahrt Südost reduziert, um hier Kosten zu sparen. Ergänzt wurde noch die Erneuerung des Ballfangzauns auf der Westseite des Kunstrasenspielfeldes, da dieser bereits Schäden aufweise. Die Laufbahn wird saniert und neu entwässert. An den Weitsprunganlagen wird der Kunststoffbelag erneuert. Die Asphalttragschichten müssen teilweise saniert werden.

Saniert wird zudem die Hochsprung- und Speerwurfanlage. Das Rasenspielfeld bekommt eine Beregnungsanlage und Drainage.

Die Diskusanlage erhält einen Kunststoffbelag; der bestehende Diskusring wird abgebrochen. Ein neuer Abstoßbalken und ein neues Netzes werden errichtet. Erneuert wird außerdem die Kugelstoßanlage.

Zu den Umkleiden wird ein neuer Zugangsweg angelegt. Für Fußballtore wird ein neuer Abstellplatz gebaut. Die Baracke wird abgebrochen. Vier neue Garagen werden dort gebaut. Das Stadion bekommt eine neue LED-Flutlichtanlage mit sechs Masten.

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