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Unfallschwerpunkt an der L1100
Bauarbeiten ab Montag: Kaufland-Kreuzung bei Steinheim soll sicherer werden

Einst galt an der Einmündung nur Vorfahrt achten, inzwischen steht dort ein Stoppschild. Nun wird die Stelle weiter entschärft.
Einst galt an der Einmündung nur Vorfahrt achten, inzwischen steht dort ein Stoppschild. Nun wird die Stelle weiter entschärft. Foto: Holm Wolschendorf (Archiv)
Die unfallträchtige Einmündung in die L1100 beim Steinheimer Kaufland wird kommende Woche umgebaut. Das hat Auswirkungen auf den Verkehr.

Steinheim. Immer wieder kommt es an dieser Stelle zu schweren Unfällen. Nun wird der Bereich um die Einmündung der Steinbeisstraße in die L1100 beim Kaufland in Steinheim umgebaut. Die Arbeiten beginnen am Montag, 24. Februar, wie das Landratsamt Ludwigsburg mitteilt.

Nur Rechtsabbieger sind betroffen

Die Landesstraße selbst bleibt in dieser Zeit durchgehend befahrbar. Nur die Rechtsabbiegespur wird gesperrt. Fahrer, die aus Richtung Murr kommen, können die nächste Ausfahrt nehmen und erreichen das Kaufland über die Höpfigheimer Straße (Kreisstraße 1610). Diese Einschränkung ist voraussichtlich bis Donnerstag, 27. Februar, nötig. Von Großbottwar her kommend kann man dagegen weiterhin nach links abbiegen.

Eine Unfallkommission bestehend aus Vertretern der Straßenverkehrsbehörde, der Straßenbaubehörde und der Polizei hatte sich die sogenannte Kaufland-Kreuzung näher angeschaut. Die meisten Unfälle verursachten zuletzt Linksabbieger, die von Großbottwar kommend in die Steinbeisstraße fuhren beziehungsweise aus dieser hinaus in Richtung Murr. Die Verkehrsexperten gehen davon aus, dass die Verursacher den fließenden Verkehr falsch eingeschätzt hatten.

Abzweig soll wie Kreuzung funktionieren

Deshalb wird nun die Rechtsabbiegespur verkürzt und die Dreiecksinsel entfernt. Dadurch soll der Abzweig mehr wie eine Kreuzung funktionieren und der Rechtsabbieger gezwungen werden, langsamer zu fahren. „Damit soll erreicht werden, dass die Linksabbieger den fließenden Verkehr besser einschätzen können“, erklärt das Landratsamt.

Eine Ampel kommt dort nicht infrage

Damit die nach rechts abbiegenden Fahrzeuge nicht überholt werden können, werden die Fahrspuren durch kleine Leitbaken auf der Mittellinie getrennt. Diese werden angebracht, sobald das Material eintrifft. Eine Ampel an dieser Stelle hatte die Unfallkommission verworfen, weil sie den Verkehrsfluss auf der Umgehungsstraße zu stark ausgebremst hätte.

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