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Bürgermeisterwahl: Dritter Kandidat tritt auf den Plan

Jürgen Olma Foto: privat
Jürgen Olma Foto: privat

Erdmannhausen. Nach Marc Fuchs aus Kleinbottwar und Stephan Erdmann aus Asperg hat mit Jürgen Olma aus Oberstenfeld jetzt ein dritter Kandidat den Hut für die Bürgermeisterwahl am 15. März in den Ring geworfen. Der 56-Jährige ist Diplom-Bankbetriebswirt und hat an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl zusätzlich die Qualifikation für den gehobenen nichttechnischen Dienst erworben. „Die betriebswirtschaftliche Qualifikation mit Schwerpunkt Finanzwesen und das umfangreiche Verwaltungswissen ergänzen sich nicht nur sinnvoll, sondern sind meiner Meinung nach unbedingt Voraussetzung für eine erfolgreiche Weiterentwicklung einer Kommune wie Erdmannhausen", schreibt Olma.

Der 56-Jährige war bis Mitte 2019 Bürgermeister in der knapp 2000 Einwohner zählenden Stadt Widdern im Kreis Heilbronn, wo er sich zur Wiederwahl stellte. Doch obwohl er keinen Gegenkandidaten hatte, bekam er im ersten Wahlgang keine absolute Mehrheit zusammen und unterlag im zweiten Wahlgang einem neu hinzugekommenen Bewerber. Ein Kuriosum und für Olma eine schmerzliche Erfahrung. Bürgermeisterkollegen sprachen im Nachgang von verbalen Angriffen, der Vizepräsident des Gemeindetages Baden-Württemberg von Zeichen, die man als menschenunwürdig bezeichnen müsse.

Olma verantwortet derzeit beim Abwasserzweckverband Unteres Sulmtal die Finanzen und das Beteiligungscontrolling. Im Vorfeld seiner Bewerbung führte er bereits Gespräche mit den Gruppierungen und Parteien im Gemeinderat und besuchte die letzte Ratssitzung in Erdmannhausen. Das habe ihn ermutigt, so Olma. Bewerbungsschluss ist Montag, 17. Februar.

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