Kreis Ludwigsburg. Kaum hat der zweite Monat des Jahres begonnen, ist er auch schon wieder vorbei. Der Februar zählt nämlich nur 28 Tage, während die restlichen Monaten 30 und 31 Tage haben. Doch warum eigentlich? Und was haben die Römer damit zu tun? Eine Erklärung.
Im römischen Reich hatte das Jahr anstelle der 365 Tage nur 355. Zudem startete das Jahr mit dem März, wordurch der Februar zum letzten Monat der Jahres wurde. Spuren dieser Kalenderzählung finden sich auch heute in unserem System. Etwa beim Monat Oktober. Nach der römischen Zählung war der nämlich nicht der zehnte sondern der achte Monat des Jahres. Daher auch die Benennung „Oktober - diese kommt nämlich von „Octave“ - latein für „Die Achte“.
Schwieigkeiten bei der Verteilung der Tage
Jedenfalls ließen sich 355 Tage nicht gleichmäßig auf zwölf Monate verteilen, und so blieben zum Schluss lediglich 28 Tage für den Februar, den letzten Monat des Jahres, übrig - bevor im März dann das neue römische Jahr begann. Wer hätt's gewusst?



