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Traditionsfest

Das Riesenrad ist bereits aufgebaut

Arbeiten für den Pferdemarkt sind fast abgeschlossen – Morgen Abend ist Fassanstich – Großer Krämermarkt

Der Rummel auf dem Bietigheimer Pferdemarkt ist schon zu großen Teilen aufgebaut. Fotos: Alfred Drossel
Der Rummel auf dem Bietigheimer Pferdemarkt ist schon zu großen Teilen aufgebaut. Foto: Alfred Drossel

Bietigheim-Bissingen. Es wuselt mal wieder auf dem Festplatz unter dem Viadukt. Das kann nur eines bedeuten: In den nächsten Tagen eröffnet der Bietigheimer Pferdemarkt. Es wird gehämmert und geputzt und an manchen Stellen wird auch noch in großem Rahmen montiert. Hoch oben in über 20 Meter Höhe steht ein Arbeiter und schraubt die Ausleger des „Gladiators“ zusammen. Nicht nur beim Aufbau gehört eine gesunde Portion Mut dazu, auch später für die Gäste geht es hoch hinaus – manchmal auch kopfüber. An dem riesigen Arm werden am Ende zwei Gondeln befestigt und diese rotieren in großer Höhe durch die Luft über dem Pferdemarkt.

Ganz anders sieht es beim Riesenrad auf der anderen Seite aus. Hier scheinen die Arbeiten weitgehend abgeschlossen. Hätte das Fahrgeschäft geöffnet, könnte man schon heute über den Viadukt hinweg weit ins Land schauen.

Doch es sind nicht nur die hoch gebauten Attraktionen, die den Rummel ausmachen. Am Boden tummeln sich Losbuden, Boxautos, Zuckerwattestände und Wurstbratereien. Alles was ein Traditionsfest so ausmacht.

Überhaupt geht es auf dem Pferdemarkt recht familiär zu. Viele der Schausteller kennen sich. Schließlich stellt der Festwirt Karl Maier nicht nur in Bietigheim den Vergnügungspark zusammen und so sind viele Unternehmen über längere Zeit gemeinsam auf Tour. Andere Schausteller machen unter dem Viadukt noch einen kurzen Stopp auf dem Weg zum Cannstatter Volksfest. Während in den Wohnwagen hinter den Buden bereits eingeräumt wird sind vorne die Auslagen noch gar nicht fertig.

Bretter mit Glühbirnen müssen geputzt werden, damit ab Freitag alles funkelt. In der Wurstbude werden Säcke mit Holzkohle abgelegt und gleich daneben die Zuckertüten für die noch zu brennenden Mandeln gestapelt.

Schießen scheint nicht aus der Mode zu kommen. In Bietigheim lassen sich noch immer riesige Teddybären oder Schraubenzieher-Sets „abknallen“. Und die Boxautos sind auch schon aufgestellt. In den vergangenen Jahren haben sie allerdings Konkurrenz bekommen. Heute sind auch kleine Motorräder auf der Fahrfläche unterwegs. Nur die Geisterbahn ist ein wenig spät dran. Die Horrorfiguren stehen zwar bereit, doch das Gebäude ist noch nicht ganz fertig. Eines ist klar, bis Freitag später Nachmittag ist alles montiert, dann läuft das schaurige Geschäft auf Hochtouren.

Ein Stück weiter in Richtung Altstadt und Japangarten sind bereits die ersten Verkaufswagen für den Krämermarkt aufgestellt. Am Ende werden es rund 160 Stände sein. Über drei Tage gibt es jede Menge Angebote von Schuhen, Lederwaren, Mineralien, Schmuck, Glaswaren bis zu Käse, Süßwaren, Feinkost, Textilien, Besen oder Kurzwaren.

Der Markt ist in der Holzgartenstraße und auf den Parkplätzen entlang des Japangartens am Samstag und Montag geöffnet von 8 bis 22 Uhr, am Sonntag von 10 bis 22 Uhr.

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