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Elterninitiative wirbt für zwei Schulstandorte

Bei der geringen Anzahl an Teilnehmern der Infoveranstaltung hielten sich auch die Fragen in Grenzen. Mit Sibylle Schieck meldete sich eine Nutzerin zu Wort, die auf die neu gegründete Elterninitiative zukunftsfähige Grundschulen für Freiberg am Neckar hinwies. „Die Zusammenführung von Kasteneck- und Flattichschule hat wahnsinnig viele Vorteile für unsere Kinder und ermöglicht auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, machte sie Werbung dafür, beim Bürgerentscheid „Ja“ zu zwei Schulstandorten zu sagen. „Welche Entscheidung wird für die Schüler eines potenziellen Ganztagsangebots getroffen, wenn die drei Schulen bestehen bleiben würden und das Angebot nicht ausreicht“, wollte ein Nutzer über die Chatfunktion wissen. „Wenn wir nicht die Kapazität für weitere Züge hätten, müsste geprüft werden, wer als Erstes abgewiesen werden kann oder muss. Dafür gibt es bestimmte Grundlagen“, sagte geschäftsführender Schulleiter René Coels. So werde man beispielsweise Geschwisterkinder nicht trennen.

Eine weitere Frage beschäftigte sich mit der Unterbringung der Schüler während des potenziellen Umbaus der Kasteneckschule. Weil derzeit noch nicht feststeht, in welchem Umfang die Kasteneckschule umgebaut oder gar erweitert werden müsste, könne sie dazu noch keine konkrete Aussage machen, so Regina Göhringer von der Stadtverwaltung. Überlegungen zu Interimslösungen würden erst während der Planungsphase angestellt. Voraussichtlich könne ein Teil der Schule noch genutzt werden, ein Teil der Schüler müsse wohl ortsnah in Container ausweichen. (elf)