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Baustelle

Ende der langen Baustelle ist in Sicht

Sanierte Kreisstraße von Hochdorf Richtung Ditzingen wird am Freitag für den Verkehr freigegeben

Eberdingen. Rund fünf Monate Vollsperrung waren ursprünglich angekündigt – geworden sein werden es am Ende wohl knapp neuneinhalb für die Verbindung zwischen Eberdingen-Hochdorf und dem Kreisverkehr, der in Richtung Hemmingen und Heimerdingen führt. Denn eigentlich war die Freigabe der seit Anfang Juli für Bauarbeiten gesperrten Kreisstraße 1653 für Ende November geplant. Nun gibt es zum dritten Mal einen neuen Termin. Diesen Freitag, 6. April, soll die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden, teilte das zuständige Ludwigsburger Landratsamt nun mit.

Die Fahrer werden dann vielleicht eine leicht veränderte Straßenführung feststellen. Denn während der Bauarbeiten wurden nicht nur die laut Behörde „zahlreichen und erheblichen Straßenschäden“ beseitigt, sondern auch unübersichtliche Kuppen und enge Kurven. Die Verkehrssicherheit sei dadurch verbessert worden. Insgesamt hat die Sanierung und der Ausbau des rund 2,5 Kilometer langen Stücks den Landkreis rund 3,2 Millionen Euro gekostet.

So ganz fertig ist die Kreisstraße ab Freitag aber immer noch nicht. Die Belagsarbeiten seien bis dahin zwar abgeschlossen. In den kommenden Wochen würden aber noch Restarbeiten ausgeführt. „Dabei kann es auf der Strecke zu Behinderungen kommen. Darüber hinaus sind kurzzeitige Vollsperrungen der Straße wegen Markierungsarbeiten geplant.“ Auf Nachfrage bei der Behörde heißt es, dass das auch durchaus einige Stunden dauern könne, geplant ist irgendwann Ende April. „Dies wird aber außerhalb der Hauptverkehrszeiten erfolgen“, so das Landratsamt.

Nicht nur die Bauarbeiten haben sich in den vergangenen Monaten verzögert – das gilt auch für die Kommunikation. Erst Mitte Dezember – einige Tage nach dem ursprünglich avisierten Freigabetermin – hatte das Landratsamt gemeldet, dass die Vollsperrung noch im Januar andauern würde, und nicht nur bis Weihnachten, wie es zwischenzeitlich geheißen hatte. Anfang März kam dann die Meldung, dass zur Monatsmitte wieder durchgefahren werden könne.

Zu den Verzögerungen war es gekommen, da die Asphaltarbeiten bei Temperaturen unter fünf Grad Celsius, Schneefall oder Regen nicht ausgeführt werden können. Hinzu kam, dass die Asphaltmischwerke im Winter regelmäßig eine Pause einlegen und erst bei wärmerer Witterung ihre Arbeit wieder aufnehmen.