Kreis Ludwigsburg. Es sind oftmals Geschichten, die zeigen, dass es noch Gutes gibt, dass sich Menschen für andere einsetzen, die besonders berühren. Wir erzählen diese Geschichten, um darauf aufmerksam zu machen, um sie öffentlich zu machen.
Ob schwere Krankheit, ein herzerwärmendes Dankeschön oder Ideen, die das Leben erleichtern: Klickt euch hier durch die fünf berührendsten Geschichten aus dem Landkreis Ludwigsburg.
Edeka in Asperg hilft unbürokratisch
Einkaufen ist für Maike Auer nicht einfach. Denn ihre Tochter Rahel hat das Down-Syndrom mit einer Autismusspektrumstörung. Mit der Fünfjährigen an der Hand durch den Laden zu gehen, das sei nicht möglich, sagt die Mutter. Und für die Einkaufswagen ist Rahel mittlerweile zu groß.
Deshalb hat der Asperger Edeka einen besonderen Einkaufswagen angeschafft. Er sieht unspektakulär aus, aber für Maike Auer ist er ein Segen.
Rampen aus Lego-Steinen
Mit Lego-Steinen möchte der Besigheimer Michael Ungar seine Heimatstadt barrierefreier machen. Aus den bunten Steinen baut er Rampen, die vor die Eingangstüren von Läden gelegt werden können. So kommen auch Menschen mit Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen ins Geschäft.
Erst als er sich damit beschäftigt hat, ist Michael Ungar aufgefallen, wie viele Läden nicht barrierefrei sind. „Es ist erschreckend“, sagt er.
Ein Danke an die Polizei
Das war eine Überraschung im Sommer für die Polizei in Schwieberdingen. An der Windschutzscheibe eines Streifenwagens hing ein Zettel. Darauf stand: „Passt bitte auf euch auf! Wir brauchen euch ganz arg! Danke für alles.“
Ein Post des Polizeipräsidiums zu diesem Thema ging viral und auch auf unseren Social Media-Kanälen entwickelte sich eine ganze Welle der Sympathie gegenüber der Polizei.
Junge aus Freiberg mit seltener Genkrankheit
Das bisher kurze Leben von Leano aus Freiberg war nicht gerade leicht – und ist es auch jetzt noch nicht. Er hat eine seltene Genkrankheit mit dem Namen CACNA1E.
LKZ-Redakteur Frank Elsässer hat mit den Eltern über Leano und die Krankheit gesprochen und dabei auch erfahren, warum sie nicht glücklicher sein könnten mit ihrem Kind.
Steinheimerin entscheidet sich für ihr Kind
Ihre Tochter wird nur eine geringe Lebenserwartung haben. Das wusste Rebekka Souvard aus Steinheim schon während der Schwangerschaft.
Doch die Steinheimerin hat sich trotzdem für ihre Tochter entschieden. Annika kam schwerbehindert zur Welt und wurde knapp vier Wochen alt.








