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Glasfaserbau gestartet: Schnelles Internet für Prevorst

Bauarbeiten für die Verlegung der Glasfaserleitungen dauern bis Oktober

Der Glasfaserausbau in Prevorst ist gestartet. Foto: Gemeinde Oberstenfeld
Der Glasfaserausbau in Prevorst ist gestartet. Foto: Gemeinde Oberstenfeld

Oberstenfeld. Nach dem Spatenstich Ende September 2020, der den offiziellen Baustart des interkommunalen Breitbandprojektes Syna- Trasse Stocksberg der Kommunen Beilstein, Oberstenfeld, Spiegelberg und Aspach signalisierte, sind nun auch in Prevorst die Bauarbeiten zum Verlegen der Glasfaserleitungen gestartet.

Der nun erfolgende Glasfaserausbau ist ein bedeutender Meilenstein in der Prevorster Geschichte. Seit Jahren schon beschäftigt sich die Gemeindeverwaltung mit der Realisierung des dadurch möglichen schnellen Internets im hoch gelegenen Teilort. Nicht nur in Zeiten von Digitalisierung und Home-office, sondern auch für den ganz normalen Alltag sei es der Gemeinde stets ein besonderes Anliegen gewesen, den Breitbandausbau möglichst bald hinzubekommen, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Ich freue mich extrem über den Baubeginn vor Ort. Es ist bis dato eines der wichtigsten Projekte in meiner Amtszeit. Wir mussten viele bürokratische Hürden nehmen und viel verhandeln, doch unser großer Einsatz hat sich am Ende ausgezahlt und beschert unseren Prevorster Bürgern die sehr lange ersehnte Verbesserung der Internetverbindung“, freut sich Bürgermeister Markus Kleemann.

Als Eigentümerin der Infrastruktur ist die Netze BW für den Bau der Glasfaserleitungen verantwortlich. Hierzu wurde die Baufirma Kellner Telecom beauftragt. Gestartet sind die Ausgrabungsarbeiten an der Straße Am Brunnenrain, an der Ecke zur Seherinstraße, wo der Hauptverteiler aufgebaut wird.

In den nächsten Monaten werden die Zuleitungen an jedes einzelne Haus gebaut, wodurch jeder Haushalt in Prevorst mit dem schnellsten Breitbandanschluss versorgt wird. Hierbei ist bewusst auch eine gewisse Reserve für vorhandene Baulücken miteinkalkuliert. Wo es möglich ist, werden die Glasfaserleitungen in den Gehwegen verlegt. Wo kein Gehweg ist und in den Bereichen, in denen der Gehweg nicht breit genug ist, finden die Verlegungen in der Straße statt.

„Erfreulicherweise konnten wir darüber hinaus auch eine für die Bürger vorteilhafte Kooperation der Netze BW, als Eigentümerin der Glasfaserleitungen, und der Syna GmbH, als Eigentümerin der Stromleitungen, erreichen. Dadurch sollen in den nächsten Monaten auch alle noch vorhandenen Dachständer der Syna GmbH abgebaut werden. Dazu werden Vertreter der Firmen auf die Gebäudeeigentümer zukommen, um Detailfragen zu klären“, erläutert Bürgermeister Markus Kleemann. Um die Verlegung der Glasfaserleitungen innerhalb der privaten Grundstücke zu klären, werden alle Gebäudeeigentümer persönlich aufgesucht. (red)