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Sportverein HNK übernimmt Gerlinger Lokal
Grimmler Alm will sich wieder als Ausflugsziel im Strohgäu etablieren

Freuen sich auf den Neustart in der Alm (von links): Gerlingens Erster Beigeordneter Stefan Altenberger, Vereinsvorstand Kristian Kera und die Leiterin des Amtes für Gebäudemanagement bei der Stadt, Nina Fänger. Foto: Stadt Gerlingen.
Freuen sich auf den Neustart in der Alm (von links): Gerlingens Erster Beigeordneter Stefan Altenberger, Vereinsvorstand Kristian Kera und die Leiterin des Amtes für Gebäudemanagement bei der Stadt, Nina Fänger. Foto: Stadt Gerlingen.
Sie ist als Ausflugsziel weit über Gerlingen hinaus bekannt: Am 1. Mai öffnet die „Grimmler Alm“ wieder ihre Pforten. Neuer Pächter ist der Sportverein HNK Stuttgart.

Gerlingen. Betrieben wird die Gaststätte samt Biergarten künftig von Vereinsvorstand Kristian Kera und seinem Team. Nachhaltigkeit, Regionalität und Qualität stehen dabei im Vordergrund, lässt die Stadt Gerlingen in einer Pressemitteilung wissen.

Erholungsort und Eventlocation

„Wir freuen uns, dass wir mit der Neuverpachtung an den Sportverein HNK Stuttgart an einem Ort die Komponenten Gastronomie, Biergarten, Vereinsheim, Erholungsort sowie Eventlocation vereinen können. Die Grimmler Alm ist für das gesamte Strohgäu ein attraktives Ausflugsziel, das zur Naherholung einlädt“, so Gerlingens Erster Beigeordneter Stefan Altenberger.

„Wir möchten den und Gerlingern die Grimmler Alm als das Ausflugsziel zurückgeben, das es früher mal war. Für uns wurde die neue Herausforderung schon jetzt zu einer Herzensangelegenheit, weshalb wir uns sehr auf die Eröffnung freuen“, so Kristian Kera.

Gerlinger Vereine als Nutzer

Die Gaststätte, deren Optik tatsächlich an eine Berghütte erinnert, wird auch für verschiedene Events betrieben. Gerlinger Vereine hätten so die Möglichkeit, die Vereinsgaststätte für Jahressitzungen, Mannschaftstermine oder eigene Veranstaltungen zu nutzen, so die Stadt Gerlingen. Aktuell werde geprüft, ob ein Naturkindergarten ebenfalls Teil des Gesamtkonzeptes werden kann.

Angeboten wird in der Gaststätte deutsche und kroatische Küche. Öffnungszeiten sind wochentags ab 16, am Wochenende ab 11 Uhr. Dienstag und Mittwoch sind Ruhetage.

Kurzes Gastspiel der Dreisamwerke

Die „Alm“ war in den letzten Jahren in schwieriges Fahrwasser geraten. Die Stadt hatte das Gelände 2020 vom Kleintierzuchtverein gekauft, der insolvent gegangen war. Dann übernahmen erst im vergangenen Jahr die Dreisamwerke, ein gemeinnütziges Inklusionsunternehmen, die Gaststätte. Es wollte auch Jobs für Menschen mit Handicaps schaffen. Das Gastspiel war allerdings nicht von langer Dauer. (red)