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Große Resonanz auf LKZ-Helferaktion

Über 30 Einträge bis gestern Abend auf der Helferliste unter zusammen.lkz.de – Fußballer aus Kirchheim waren die ersten

Die Kicker des FV Kirchheim engagieren sich in unserer Nachbarschaftshilfe. Foto: privat
Die Kicker des FV Kirchheim engagieren sich in unserer Nachbarschaftshilfe. Foto: privat

Kreis Ludwigsburg. Die LKZ-Nachbarschaftshilfe ist am Wochenende gut gestartet. Rund 30 Helferinnen und Helfer haben sich bislang auf unserer Liste zusammen.lkz.de eingetragen und verschiedene Leistungen angeboten. Diese reichen von Einkaufen, Fahrdiensten, mit dem Hund Gassi gehen, PC-Hilfe, Kinderbetreuung bis hin zu kleineren Instandhaltungen. Die Helfer verteilen sich dabei über den gesamten Landkreis. Eine Vielzahl hat sich schon in Ludwigsburg gefunden, aber auch in anderen Gemeinden und Städten wie Bietigheim-Bissingen, Mundelsheim, Remseck, Kornwestheim, Ingersheim, Freiberg, Sachsenheim, Steinheim, Pleidelsheim und Markgröningen stehen die Helfer bereit, um ihren Mitmenschen, die unterstützt werden müssen, unter die Arme zu greifen. Die Liste wächst täglich und mit ihnen auch der Zusammenhalt unter den Menschen im Landkreis Ludwigsburg.

Die ersten, die sich schon am Samstag in der Frühe eingetragen haben, waren Daniel Lindner, Lukas Langer, Ben Baumann und Lukas Hennig. Die vier haben mit den Kickern aus der 1. Mannschaft des F

V Kirchheim eine Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen, an der sich mittlerweile schon 17 Fußballer beteiligen. Auch der TSV Bönnigheim hat sich der Gruppe angeschlossen, die jetzt auf Anfragen warten. Ben Baumann (21), ist eigentlich Student und hat in kurzer Zeit ein System aufgestellt, bei dem die Hilfesuchenden unter der Telefonnummer (01 57) 34 53 54.54 anrufen und ihre Bestellungen aufgeben können. Mit einem Prepaid-System werden die Einkäufe dann erledigt. Sprich, die jungen Männer (alle im Schnitt um die 23 Jahre) kaufen ein, legen das Geld dafür aus und liefern dann direkt an die Haustür. Dort sollte dann von dem Belieferten das Geld möglichst abgezählt in einem Umschlag im Austausch vor die Tür gelegt werden. Also erst die Ware ins Haus holen, dann das Geld vor die Tür legen. Die Helfer warten so lange, um jeglichen direkten Kontakt zu vermeiden.

„Wir müssen etwas für unsere Mitmenschen tun, die jetzt in der Coronakrise besonderen Schutz benötigen“, sagt auch Daniel Lindner (23), der als Controller in einem Logistikunternehmen arbeitet und die Nachbarschaftshilfe am Abend ausübt. Die anderen beiden sind Studenten und können gerade nicht an die Uni. Ben Baumann jobbt nebenher in einem Supermarkt und sitzt damit quasi an der Quelle. Alle hoffen, dass sie mit ihrem Engagement, etwas zur Bewältigung der Krise beitragen können. „Ich habe selbst Großeltern, für die ich schon einkaufen gehe“, so Baumann. Davon sollen auch andere profitieren.

Die LKZ-Nachbarschaftshilfe ist gerade erst angelaufen und wir hoffen, dass sich noch viele Menschen daran beteiligen. Einfach auf der Webseite zusammen.lkz.de eintragen. Wer Hilfe benötigt, wendet sich dann direkt an die dort verzeichneten Helfer. Wir sagen schon jetzt Danke für das tolle Engagement!

Info: Die LKZ-Nachbarschaftshilfe ist online unter zusammen.lkz.de

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