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Hälfte der Mitarbeiter von Sitec bleibt im Job

In der Insolvenz: Sitec in Korntal-Münchingen. Foto: Jürgen Schmidt
In der Insolvenz: Sitec in Korntal-Münchingen. Foto: Jürgen Schmidt

Korntal-Münchingen. Beim insolventen Metallbearbeiter Sitec Präzisionstechnik wird nur noch mit knapp der Hälfte der bisherigen Belegschaft weitergearbeitet. Zum 1. April habe man die Zahl der Mitarbeiter von bisher 85 auf 40 reduziert, teilte der Insolvenzverwalter Jochen Sedlitz auf Anfrage mit. Zum Monatsbeginn war vom Amtsgericht Ludwigsburg das Insolvenzverfahren über das Korntal-Münchinger Unternehmen eröffnet worden.

Die Grundlagen dafür, um den Betrieb in den nächsten zwei Monaten weiterführen zu können, habe man geschaffen, sagte der Stuttgarter Rechtsanwalt, der im Landkreis Ludwigsburg auch im Insolvenzverfahren der Werzalit-Gruppe als Verwalter tätig war. In dieser Zeit solle die Suche nach einem Investor fortgesetzt werden. „Mit den Ungewissheiten von Corona ist dies sicher eine Herausforderung“, erklärte Jochen Sedlitz. Für die entlassenen Mitarbeiter wurde eine Transfergesellschaft gegründet. Dies sei trotz der Lage eine gute Lösung, so der Insolvenzverwalter. (jüs)