Logo

IHK Ludwigsburg ehrt ihre besten Lehrlinge

Die beiden Jahrgangsbesten Alexander Wöber (links) und Mario Treinies (rechts) erhalten vom Präsidenten der IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg Albrecht Kruse (Mitte) ihre Urkunden. Foto: Alfred Drossel
Die beiden Jahrgangsbesten Alexander Wöber (links) und Mario Treinies (rechts) erhalten vom Präsidenten der IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg Albrecht Kruse (Mitte) ihre Urkunden. Foto: Alfred Drossel

Bietigheim-Bissingen. Unter dem Titel „Unsere Besten“ ehrte die IHK-Bezirkskammer Ludwigsburg am Mittwochabend die 222 Besten der 1699 Absolventen und Absolventinnen der Winterprüfung 2018/19 und der Sommerprüfung 2019. Denn sie schnitten mit der Note 1,9 oder besser ab.

Der Präsident der Bezirkskammer Albrecht Kruse sprach in seiner Rede über die Wichtigkeit von Vorbildern. Jeder könne ein Vorbild sein: der Ausbildungsbetrieb, die Lehrer, die Eltern und Lehrlinge selbst. Er betonte zudem, dass der größte Fachkräftebedarf nicht an Akademikern bestünde, sondern an beruflich Qualifizierten. Kruse nahm auch Bezug auf die Erfolge bei der Vermittlung von Flüchtlingen. Das Programm steht unter dem Titel „Integration durch Ausbildung“. Zum Abschluss ermunterte er die jungen Leute, selbst ein Vorbild zu sein.

Unter den über 200 Geehrten wurden 57 für ihre Leistungen mit einem Preis ausgezeichnet. Doch stachen zwei junge Männer besonders heraus, die Jahrgangsbesten aus dem kaufmännischen und dem gewerblich-technischen Bereich. Mit 99 von 100 möglichen Punkten schloss Mario Treinies seine Lehre als Fachlagerist bei der Huober Brezel GmbH + Co in Erdmannhausen ab. „Ich war überrascht, dass das Ergebnis so gut ausgefallen ist“, sagt der 21-Jährige aus Backnang. Er begann seine Ausbildung bei Huober 2017, nachdem er dort bereits ein halbes Jahr als Aushilfe tätig war. Treinies hatte zuvor schon eine Lehre in dem Bereich begonnen, aber wieder abgebrochen. „Beim zweiten Anlauf wollte ich es dann richtig machen und das meiste aus mir herausholen“, so Treinies. Als Nächstes strebt er eine Technikerausbildung an. „Dazu muss ich erst mal ein Jahr arbeiten“, erzählt er.

Mit ihm wurde auch Alexander Wöber geehrt, der seine kaufmännische Lehre als Elektroniker für Betriebstechnik bei dem Spezialisten für Filtrationstechnik Mann.+.Hummel mit 98 Punkten abschloss. Auch er zeigte sich überrascht: „Ich hatte mich angestrengt, um ein gutes Ergebnis zu erreichen. Aber das wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung, die ich von meinem Arbeitgeber erfahren habe“, sagte der 24-Jährige aus Remseck. Die drei Jahre Ausbildung seien sehr spannend gewesen.

Autor: