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Ihre besondere Stimme berührt die Zuschauer

Tolle Leistung, auch wenn es nicht für den ersten Platz gereicht hat: Lea Inchingolo. Archivfoto: Wolschendorf
Tolle Leistung, auch wenn es nicht für den ersten Platz gereicht hat: Lea Inchingolo. Foto: Wolschendorf

Besigheim. Für den Sieg hat es nicht gereicht, aber die 14 Jahre alte Besigheimerin Lea Inchingolo kann stolz auf das sein, was sie geschafft hat: Bis in die letzte Runde der SAT.1-Show „The Voice Kids“ ist sie gekommen und hat mit ihrem Gesang nicht nur ihren prominenten Coach Stefanie Kloß, Frontfrau der Band Silbermond, berührt.

Noch einmal mussten Familie und Freunde die Daumen drücken. Am Ostersonntag fand das Finale von „The Voice Kids“ statt, bei dem junge Gesangstalente um den Sieg kämpfen. In der letzten Runde traten sieben Solokünstler und ein Duo auf – jeder Coach wählte in der Vorwoche zwei (beziehungsweise drei) seiner Sänger fürs Finale aus. Lea sei eine Musikerin, „die nicht das große Feuerwerk braucht, um zu berühren“, sagte Stefanie Kloß über die Besigheimerin „mit der besonderen Stimme“. Die 14-Jährige selbst konnte den Einzug ins Finale kaum fassen: „Ich kann es immer noch nicht begreifen, es ist so unrealistisch“, sagte sie jetzt, kurz bevor sie auf die Bühne ging, um „Dear Mr. President“ zu singen. Dann gab es einen Auftritt mit ihrem Teamkollegen und mittlerweile guten Freund Lazaros sowie Coach Stefanie Kloß; gesungen wurde „Say Something“. Danach musste Kloß entscheiden, welches ihrer Talente sie in die allerletzte Runde schickte. Dort hatte dann nicht mehr die prominente Jury das letzte Wort, sondern die Zuschauer per Telefonabstimmung. Kloß’ Wahl fiel auf Lea. Einen, den das wohl besonders gefreut hat, war Leas Opa. Denn er verriet bei einem Hausbesuch von Stefanie Kloß samt Fernsehteam, dass er seiner Enkelin wünsche, dass sie den ersten Platz belege. Überhaupt, so wurde bei der Sendung deutlich, kann sich die 14-Jährige der Unterstützung ihrer Familie sicher sein. Die Besigheimerin dankte aber auch ihrem Coach – „einfach dafür, dass du genug an mich geglaubt hast, um mich ins Finale zu bringen. Du warst immer für mich da.“

In der finalen Runde traten die verbliebenen Sänger nochmals einzeln auf. Lea Inchingolo sang „Reckoning Song/One day“ – und begleitete sich mit Gitarre. Als sie fertig war, jubelten die Zuschauer. Wie sei das für sie?, fragte der Moderator. Die Antwort fiel knapp aus: „Total krass.“ Dann musste bis zur Verkündung der Telefonabstimmung gewartet werden – den Sieg holte das Duo Mimi und Josefin. (kau)

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